26. November 2009
Zur Linderung von bestimmten Beschwerden oder zur Entspannung kann Shiatsu durchgeführt werden. Dabei werden bestimmte Punkte des Körpers angeregt.
Während man in Asien vor allem Shiatsu nach der Methode von Tokujiro Namikoshi praktiziert, kommt im Westen eher der energetischere Zen-Shiatsu von Shizuto Masunaga zur Anwendung. Ausgeführt wird Shiatsu von Physiotherapeuten, Masseuren, medizinischen Bademeistern und Heilpraktikern. Vor der Behandlung erfolgt zunächst eine genaue Diagnose der Beschwerden. Die Durchführung einer Sitzung dauert normalerweise eine Stunde. Die zu behandelnde Person ist dabei zumeist bekleidet. Während der Massage, die meist auf einem Futon auf dem Fußboden stattfindet, übt der Therapeut Druck und Reibung auf die so genannten Meridianpunkte aus, um sie zu stimulieren. Dabei setzt der Massierende neben Händen und Fingern, auch Daumen, Ellenbogen und sogar die Knie ein. Zudem können Atemübungen und Dehnungen, bei denen Gliedmaßen und Gelenke sanft gedreht werden, zur Anwendung kommen. In den meisten Fällen sind mehrere Shiatsu-Sitzungen im Abstand von ein bis zwei Wochen erforderlich, um einen positiven Effekt zu erzielen.
Shiatsu kann auch zur Eigenanwendung erlernt werden. Entsprechende Kurse gibt es beispielsweise in der Volkshochschule.
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