26. November 2009
Um sich und seinen Partner zu verwöhnen, ist eine Partnermassage sehr zu empfehlen. Dabei kann gemeinsames Wohlbefinden durch bestimmte Massagegriffe und Streicheleinheiten erreicht werden.
Für die Durchführung einer Partnermassage ist es wichtig vorher eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Dazu gehört auch eine passende Massageunterlage, die zwar fest aber nicht zu hart sein sollte. Neben dem Bett kommen dafür feste Matratzen oder Futons in Frage. Zur Not tut es auch eine dicke Wolldecke auf dem Fußboden. Beide Partner sollten bei der Massage eine bequeme Position einnehmen. Auch die richtige Beleuchtung ist wichtig für eine entspannte Atmosphäre. Besonders romantisch ist Kerzenlicht. Wenn die Massage völlig unbekleidet erfolgt, sollte die Zimmertemperatur etwa 24 Grad Celsius betragen, damit man nicht friert. Auch spezielle Düfte durch Duftkerzen, Parfüm oder Räucherstäbchen können zu einer sinnlichen Atmosphäre beitragen. Wer möchte, kann auch angenehme entspannende Hintergrundmusik abspielen, die aber nicht ablenken sollte.
Vor dem Beginn der Partnermassage ist es empfehlenswert zuvor ein Bad oder eine gemeinsame Dusche zu nehmen, denn durch die Wärme des Wassers kommt es zu einer besseren Durchblutung der Muskeln. Wichtig ist auch, sich für die Partnermassage viel Zeit zu nehmen und gegenseitig aufeinander einzugehen. Für die Massage ist es zudem empfehlenswert ein Massageöl oder eine gut gleitende Creme zu benutzen. Dabei sollte man aber darauf achten, dass das Öl nicht zu streng riecht, damit der Geruch nicht störend wirkt. Bevor man die Haut des Partners berührt, ist es empfehlenswert das Öl mit den Händen vorzuwärmen, damit es nicht zu einem kalten Schreck kommt. Für die Durchführung einer Partnermassage genügen schon einige einfache Handgriffe und Bewegungen. Dazu gehören zum Beispiel Streichbewegungen, die gleitend oder weit ausholend sind. Dabei werden die Hände sanft über Körperstellen wie Brust, Bauch und Rücken bewegt, um der Entspannung zu dienen. Beim Kneten wird die Haut des Partners mit leichtem Druck zwischen den Fingern geknetet. Dafür nimmt man die Haut zwischen Daumen und Finger und führt leichte Roll- und Drehbewegungen durch, um auf diese Weise leichte Verspannungen zu lösen. Beim Drücken wird leichter Druck mit den Daumenballen oder den Fingerknöcheln auf bestimmte Körperpartien ausgeübt, um dadurch verspannte Muskeln zu lockern. Dabei sollten Knöchel oder Ballen auf der Haut des Partners hin und her bewegt werden. Unter einem Klopfen versteht man leichtes, rhythmisches Klopfen mit den Außenseiten der Hände. Auf diese Weise wird die Muskulatur aktiviert. Mit diesen Handgriffen können sämtliche Bereiche des Körpers und auch die Intimzonen massiert werden.
Die speziellen Anwendungen einer Partnermassage lassen sich auch gemeinsam in Tantraschulen oder Massagestudios erlernen. Zudem bieten Volkshochschulen Kurse für Partnermassagen ohne einen erotischen Hintergrund an.
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