Partnermassagen - Merkmale, Wirkung und Tipps

Eine Partnermassage tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Beziehung gut. Dabei können sich beide Partner an den verschiedensten Stellen des Körpers verwöhnen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Arten der Partnermassage. Hilfreich ist es, sich darauf gut vorzubereiten. Lesen Sie über die Merkmale und Wirkung einer Partnermassage, und holen Sie sich hilfreiche Tipps.

Den Partner mit wohltuenden Massagen verwöhnen

Partnermassage - Merkmale und Vorzüge

Zu den angenehmsten und schönsten Erfahrungen in einer Beziehung gehört die Partnermassage. So stellt die gegenseitige Massage auch eine besondere Form von Kommunikation zwischen Liebenden dar.

Partnermassagen werden zu zweit durchgeführt und gehören zu den sinnlichsten Massageformen sein. Diese Massagen werden in der Regel nicht in Massagestudios durchgeführt, sondern finden in trauter Zweisamkeit in den eigenen vier Wänden statt.

Gemeinsames Entspannen

Eine spezielle Ausbildung für diese Massageform ist nicht erforderlich. Wichtig sind jedoch

  • Einfühlungsvermögen,
  • Vertrauen und
  • viel Zeit,

um sich gegenseitig zu verwöhnen.

Besonders nach einem harten Tag kann eine gemeinsame Partnermassage sehr entspannend und wohltuend wirken. Dabei können beide Partner von einander profitieren und zu einem gemeinsamen Wohlbefinden gelangen.

Richtige Vorbereitung

Bei einer Partnermassage ist es überaus wichtig, dass man sich auf seinen Partner und dessen Bedürfnisse gut einstellt. Fest vorgeschriebene Techniken müssen jedoch nicht unbedingt beachtet werden. Entscheidend ist, dass sich beide Partner wohlfühlen.

Gemeinsames Bad

Um die Partnermassage optimal vorzubereiten, empfiehlt es sich, vorher zusammen ein Bad oder eine Dusche zu nehmen, denn warmes Wasser bewirkt das Lösen von Verspannungen und Verkrampfungen. Darüber hinaus entsteht eine vertraute Atmosphäre, wenn man seinen Partner einseift. Ein sauberer Körper lässt sich auch viel besser verwöhnen

Die richtige Atmosphäre

Des Weiteren sollte auf eine angenehm warme Zimmertemperatur geachtet werden, damit man nicht friert.

Als Unterlage für die Massage kann man ein Badetuch, das man auf den Fußboden legt, ein Sofa oder das Bett verwenden.

Auch spezielle Düfte durch Duftkerzen, Parfüm oder Räucherstäbchen können zu einer sinnlichen Atmosphäre beitragen. Wer möchte, kann auch angenehme entspannende Hintergrundmusik abspielen, die aber nicht ablenken sollte.

Wärmendes Massageöl

Für die Massage ist es zudem empfehlenswert ein Massageöl oder eine gut gleitende Creme zu benutzen. Dabei sollte man aber darauf achten, dass das Öl nicht zu streng riecht, damit der Geruch nicht störend wirkt. Bevor man die Haut des Partners berührt, ist es empfehlenswert, das Öl mit den Händen vorzuwärmen, damit es nicht zu einem kalten Schreck kommt.

Durchtrainierter Mann sitzt in Unterhose auf seiner blonden Freundin und gibt ihr eine Partnermassag
Durchtrainierter Mann sitzt in Unterhose auf seiner blonden Freundin und gibt ihr eine Partnermassage, rotes Bett

Massagetipps

Bei einer Massage werden meist

behandelt. Doch der menschliche Körper bietet noch mehr Stellen, die sich verwöhnen lassen. Dazu gehören zum Beispiel

Beachtet man bei der Massage dieser Partien einige Tipps, bereitet man seinem Partner höchstes Vergnügen.

Nützliche Massagegriffe

Frau mit halb heruntergezogenem Hemd sitzt rückwärts auf dem Po eines Mannes auf rotem Bett
Frau mit halb heruntergezogenem Hemd sitzt rückwärts auf dem Po eines Mannes auf rotem Bett

Beim Kneten wird die Haut des Partners mit leichtem Druck zwischen den Fingern geknetet. Dafür nimmt man die Haut zwischen Daumen und Finger und führt leichte Roll- und Drehbewegungen durch, um auf diese Weise leichte Verspannungen zu lösen.

Beim Drücken wird leichter Druck mit den Daumenballen oder den Fingerknöcheln auf bestimmte Körperpartien ausgeübt, um dadurch verspannte Muskeln zu lockern. Dabei sollten Knöchel oder Ballen auf der Haut des Partners hin- und herbewegt werden.

Unter einem Klopfen versteht man leichtes, rhythmisches Klopfen mit den Außenseiten der Hände. Auf diese Weise wird die Muskulatur aktiviert. Mit diesen Handgriffen können sämtliche Bereiche des Körpers und auch die Intimzonen massiert werden.

Im Folgenden geben wir Tipps für Massagegriffe an unterschiedlichen Regionen des Körpers.

Massagegriffe für Arme, Handgelenke und Achselhöhlen

Für eine gelungene Massage der Arme ist viel Fingerspitzengefühl erforderlich. Durch die Art und Weise, wie der Partner seine Arme hält, kann man erfahren, wie er sich fühlt.

Zu Beginn der Massage legt sich der passive Partner auf den Rücken, während der aktive Partner seitlich neben ihm Platz nimmt. Sind die Arme stark behaart, empfiehlt sich die Anwendung von reichlich Massagecreme oder Massageöl, um für mehr Gleitfähigkeit zu sorgen.

Massagevariante 1

Zum Massieren wird ein Arm des Partners am Handgelenk leicht angehoben. Dabei sollte man darauf achten, dass der Partner nicht verkrampft.

Den Auftakt für die Armmassage bilden ruhige Streichbewegungen, die man vom Handgelenk bis zu den Schultern ausführt. Je weiter der massierende Partner sich nach oben bewegt, desto kraftvoller werden seine Bewegungen, während er den Unterarm sanft und zärtlich massiert.

Auf diese Weise regt man die Durchblutung des Armes an und unterstützt die Herztätigkeit. Nach dieser Armmassage können die Handgelenke behandelt werden, um das Wohlbehagen des Partners weiter zu steigern. Dazu dreht man dessen Unterarm auf die Außenseite und benutzt die Daumenkuppen zur Massage.

Da die Innenseiten der Handgelenke sehr sensibel sind, empfiehlt es sich, behutsam vorzugehen. Am besten sorgt man durch das Ausführen von kleinen und kreisförmigen Bewegungen, die man mit Streichbewegungen zu den Außenseiten der Gelenke abwechselt, für Wohlbefinden beim Partner. Auf diese Weise kann auch der gesamte Arm massiert werden.

Im Anschluss an diese sanfte Massage fährt man mit dem etwas kräftigeren Armkneten fort. Dabei wird immer nur ein kleiner Abschnitt des Arms mit Daumen und Zeigefinger systematisch durchgeknetet. Sowohl die Innen- als auch die Außenseite behandelt man auf diese Weise.

Ebenfalls genussvoll ist das sanfte Dehnen und Strecken der Arme. Zu diesem Zweck dreht der aktive Partner den Arm des passiven Partners nach oben und streckt ihn so weit, dass er sich hinter dessen Kopf befindet.

Am besten ist es, sich hinter dem Kopf des Partners zu positionieren, da man dann seinen Arm besser am Handgelenk umfassen und dehnen kann. Dabei wird mit einem langsamen Ziehen begonnen, das man allmählich steigert.

Massagevariante 2

Eine weitere Variante der Armmassage ist die so genannte Feuermassage. Dabei führt der aktive Partner mit seinen Handkanten rubbelnde Bewegungen durch. Während man sich mit einer Hand den Arm hinauf bewegt, massiert man mit der anderen Hand den Arm hinunter, was ein angenehmes Wärmegefühl zur Folge hat.

Bei der Massage der Arme können auch die Achselhöhlen behandelt werden, sofern der Partner nicht allzu kitzlig ist. Durch eine sanfte Druckmassage der Achselhöhlen lassen sich sowohl der Lymphfluss als auch das Fließtempo des Blutes anregen. Sind die Achselhöhlen stark behaart, kann man ruhig reichlich Massageöl verwenden.

Den Abschluss der Armmassage bilden sanfte Streichbewegungen am Arm, der schließlich wieder neben dem Oberkörper des Partners platziert wird. Auf dieselbe Weise kann man dann mit dem anderen Arm verfahren.

Massagegriffe für die Beine

Frauenbein, Knie, Wade, Massage
Frauenbein, Knie, Wade, Massage

Eine Massage der Beine ist bei einer Partnermassage erotisch besonders reizvoll, da sie von beiden Geschlechtern als anziehend empfunden werden. Im Unterschied zur Bauchmassage kann man bei einer Beinmassage mehr Druck ausüben.

Allerdings sollte der aktive Partner seine Hände vorher gut mit Öl einreiben, damit es nicht zu unangenehmen Hautreizungen kommt. Bei der Massage ist darauf zu achten, dass die Bewegungen stets fließend verlaufen.

Durchführung

Begonnen wird die Beinmassage an der Vorderseite des Beines. Dazu kniet der ausführende Partner neben dem passiven Partner und massiert das Bein von den Knöcheln aus bis zu den Oberschenkeln.

Während der Druck anfangs nur gering sein sollte, kann man ihn verstärken, wenn man zu den Oberschenkeln gelangt. Um mehr Kraft beim Massieren zu haben, ist es ratsam, das Gewicht im Verlauf der Massage weiter nach vorne zu verlagern.

Die Durchblutungsmassage

Zu den klassischen Beinmassagen gehört die Durchblutungsmassage. Dabei werden streichende Bewegungen zu den Oberschenkeln und den Hüften durchgeführt.

Besonders angenehm dabei ist das Massieren der Beininnenseiten zu den Leisten. Dabei empfiehlt es sich, die Hände möglichst langsam auseinandergleiten zu lassen. Soll die Partnermassage einen erotischen Hintergrund haben, kann man sich auch dem Schambereich widmen.

Hände umfassen einen gepflegten Fuß während einer Fußmassage
Hände umfassen einen gepflegten Fuß während einer Fußmassage

Massagegriffe für Hände und Finger

Für eine Massage sind die Hände ein unverzichtbares Werkzeug. Es ist aber auch möglich, sie selbst zu massieren.

Massage des Handrückens

Begonnen wird eine Handmassage am Handrücken. Dabei lässt der ausführende Partner seine Daumenkuppen sanft auf dem Handrücken des passiven Partners kreisen.

Während die Kreise zunächst klein sind, werden sie im weiteren Verlauf der Massage immer größer. Außerdem verstärkt man langsam den Druck auf die kleinen Handknöchelchen.

Massage der Handinnenflächen

Anschließend widmet sich der massierende Partner den Handinnenflächen, die mit kräftigen Druckbewegungen durchgeknetet werden.

Massage der Finger

Ebenfalls nicht zu kurz kommen sollten die Finger der Hände. Diese werden zunächst mit streichenden Bewegungen zur Fingerspitze hin behandelt, bevor man sie gut durchknetet.

Massagegriffe für den Bauch

Bei einer Bauchmassage des Partners sollte so behutsam wie möglich vorgegangen werden, da es sich um einen überaus sensiblen Bereich handelt. Für mehr Bequemlichkeit des passiven Partners sorgen Kissen oder eine Nackenrolle, die man unter dessen Kniekehlen legt. Auf diese Weise kann sich die Bauchdecke besser entspannen.

Bauchkreisen

Als besonders angenehm bei einer Bauchmassage gilt das Bauchkreisen. Dabei nimmt man mit beiden Händen kreisförmige Bewegungen am Bauch des Partners vor. Diese sanfte Massage bewirkt, dass die Durchblutung von

angeregt wird, und sich ein angenehmes Gefühl von Wärme ausbreitet. Die Bewegungen sollten immer im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum erfolgen.

Begonnen wird die Massage mit kleinen, kreisenden Bewegungen am Bauchnabel, die man im weiteren Verlauf in größeren Radien bis zur oberen Beckenregion und den Rippen ausführt. Zwischendurch ist es ratsam, kleine Pausen einzulegen, damit das angenehme Gefühl der Massage auf den Partner einwirken kann. Für die Massage lassen sich sowohl die Handflächen als auch der Handrücken benutzen.

Knetmassage

Besonders angenehm empfunden wird eine Knetmassage der Taille. Diese bewirkt eine bessere Durchblutung in diesem Bereich, wodurch wiederum Schlackstoffe rascher abtransportiert werden. Erfolgt das Kneten regelmäßig, kann die Taille davon auch optisch profitieren, da sie schlanker und beweglicher wird. Damit der Partner beim Massieren nicht mit einem kitzligen Gefühl reagiert, sollten die Knetbewegungen etwas stärker ausfallen.

Ausstreichen

Im Anschluss an das Kneten werden wieder streichende Bewegungen mit der Handfläche oder dem Handrücken vorgenommen. Auf diese Weise verbreiten sich Ruhe und Harmonie.

Massagekurse besuchen

Die speziellen Anwendungen einer Partnermassage lassen sich auch gemeinsam in Tantraschulen oder Massagestudios erlernen. Zudem bieten Volkshochschulen Kurse für Partnermassagen ohne einen erotischen Hintergrund an.

Besonders romantisch kann eine Partnermassage am Valentinstag ausfallen...

Liebe geht durch die Fingerspitzen - eine Partnermassage als Geschenk zum Valentinstag

Partnermassagen sind sinnlich, hoch erotisch und von einem innigen Vertrauen geprägt.

  • Sich fallen lassen
  • den Partner stundenlang verwöhnen oder auch
  • sich selbst verwöhnen lassen und
  • am Ende zu einer intensiven sexuellen Vereinigung zu finden,

kann eines der schönsten Geschenke sein, die man sich als Partner gegenseitig machen kann.

Das perfekte Datum

Wer bislang noch nicht den Mut gefunden hat, den Liebsten oder die Liebste auf diese besondere Art von Massage anzusprechen, findet am Valentinstag die beste Gelegenheit dazu. Hervorragend als Einstimmung geeignet ist hierbei das gemeinsame Frühstück.

  • Ein liebevoll gedeckter Tisch
  • Leckereien, die sonst nicht unbedingt zum Standardfrühstück zählen und
  • ein Gutschein auf dem Teller

können schon die Funken der Liebe sprühen lassen.

Mann genießt eine erotische Rückenmassage von seiner Partnerin, die in weißen Dessous auf ihm sitzt
Mann genießt eine erotische Rückenmassage von seiner Partnerin, die in weißen Dessous auf ihm sitzt

Nach dem Frühstück das Vergnügen

Der Gutschein enthält selbstverständlich die Partnermassage, die allerdings erst im Laufe des Tages oder am Abend stattfinden wird. Tagsüber kann man den Partner immer wieder dezent auf das bevorstehende Ereignis hinweisen und so die Lust und die Spannung auf diese Massage steigern.

Hat man die Möglichkeit, gemeinsam in die Badewanne zu steigen, dann sollte man diese Gelegenheit beim Schopf packen. Duftende Badezusätze aus Wildrosen oder Opium betören die Sinne und entfalten eine erotisierende Wirkung.

Hilfreiche Utensilien

vertiefen die aufkommende Stimmung. Während der Partnermassage sollte man sich viel Zeit lassen und kann durchaus seiner Fantasie Raum geben. Frische Früchte, die man sich gegenseitig füttert, süße feste Sahne, spielerisch auf den Körper des Partners aufgesprüht und mit den Fingerspitzen wieder entfernt, nehmen der ungewohnten Atmosphäre die anfängliche Spannung.

Weitere Tipps

Bei der Massage selbst sollte man keinen Winkel der Haut auslassen und auch bei der Stärke der Massagegriffe variieren. Mal sanft streichelnd, dann wieder fester knetend und reibend - hier sollte man sich vollkommen seiner Intuition und dem Gefühl überlassen. Der Partner wird überrascht sein und sein Valentinsgeschenk aus allen Zügen genießen.

Die sexuelle Vereinigung am Ende der Partnermassage kann, muss aber nicht sein. Dieser Tag steht nur unter dem Motto, Gefühle zu zeigen und zu erleben. Besonders, anders und unvergesslich schön wird der Tag der Liebe gewiss nicht mehr aus den gemeinsamen Erinnerungen wegzudenken sein.

Quellen:

  • Christine Baumanns: Massagen für Liebende: Mit Berührungen die Sinne wecken, Goldmann, 2008, ISBN 3442170621
  • Nitya Lacroix: Partnermassage. Erotisch und zärtlich, Tosa, 2005, ISBN 3854921616
  • Nicole Bailey: Partnermassage: heiß und erotisch, Goldmann Verlag, 2011, ISBN 3442171911

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