Rückenschmerzen durch falsche Handgriffe

Junge Frau genießt Rückenmassage

Bei einer Rückenmassage darf man niemals Druck auf die Wirbelsäule ausüben

Normalerweise ist eine Rückenmassage sehr wohltuend und dient zur Linderung von Rückenbeschwerden. Werden dabei jedoch falsche Handgriffe angewandt, kann es zu unangenehmen Rückenschmerzen kommen.

Eine Rückenmassage gehört zu den häufigsten Massageformen. Fast jeder Mensch hat ab und zu mit unangenehmen Rückenbeschwerden und Verspannungen in der Rücken- und Nackenregion zu kämpfen. In diesem Fall kann eine Rückenmassage sehr hilfreich sein und die Beschwerden, die zumeist von Verrenkungen und Verspannungen der Wirbelsäule verursacht werden, lindern.

Einfach und schwer zugleich

In der Regel werden Rückenmassagen von geschultem Personal im Rahmen von therapeutischen Behandlungen oder Wellnessanwendungen ausgeführt. Aber auch im privaten Bereich kommen häufig Rückenmassagen zur Anwendung. Wer jedoch die richtigen Handgriffe noch nicht beherrscht, sollte Vorsicht walten lassen, denn durch die Anwendung von falschen Griffen können die Rückenschmerzen noch verschlimmert werden.

Korrekter Ablauf einer Rückenmassage

Eine Rückenmassage, bei der knetende, streichende und drückende Handgriffe vorgenommen werden, gehört normalerweise zu den einfachsten Massageformen. Dennoch gibt es einige Regeln zu beachten, damit es nicht durch unsachgemäße Ausführung zu Rückenschmerzen bei der zu massierenden Person kommt.

  • Vor Beginn der Massage sollte man darauf achten, dass eine bequeme Unterlage wie zum Beispiel eine Massageliege für die zu massierende Person zu Verfügung steht.
  • Zudem sollte der Raum, in dem die Massage durchgeführt wird, angenehm warm sein, damit der Massierte nicht friert.
  • Bei der Rückenmassage, die ungefähr 20 Minuten dauern sollte, muss darauf geachtet werden, dass kein Druck auf die Wirbelsäule ausgeübt wird, denn dies kann zu starken Rückenschmerzen und sogar zu Verletzungen führen.

Die Massage wird stattdessen rechts und links von der Wirbelsäule durchgeführt. Dabei werden die Muskeln und die Haut der zu massierenden Person sanft ausgestrichen.

  • Der Druck auf die massierten Stellen sollte jedoch nicht zu groß sein, um Schmerzen zu vermeiden.
  • Zudem sollte stets ein Massageöl wie zum Beispiel Jojobaöl oder Mandelöl zur Anwendung kommen,

damit durch die Handgriffe keine unangenehmen Reizungen verursacht werden. Außerdem können die Finger durch das Öl leichter über die Haut gleiten. Um Kältereaktionen zu verhindern, ist es empfehlenswert das Massageöl vorher mit den Händen vorzuwärmen.

Fazit

Beachtet man also die Grundregel,

  • niemals die Knochen direkt zu massieren und
  • nicht zu viel Druck auf die massierten Stellen auszuüben,

lassen sich unangenehme Rückenschmerzen vermeiden und die Massage wird zu einem wohltuenden und entspannenden Erlebnis.

Grundinformationen zum Massieren

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: A young woman enjoying a massage outside © EastWest Imaging - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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