6. Januar 2010
Eine Massage kann wohltuend, entspannend und krampflösend sein. Sie entspannt Körper und Seele, lindert Schmerzen und heilt Erkrankungen. Noch effektiver wird die Massage dann, wenn auch die richtigen Öle verwendet werden.
Das Massageöl mehr als nur ein Hilfsmittel, das die Hände des Masseurs besser "rutschen" lässt. Ausgesuchte ätherische Öle enthalten wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Diese pflegen die Haut, machen sie samtig-weich und können bei Hautproblemen helfen.
Unentbehrlich in einer perfekten Massageöl-Mischung ist ein Basisöl als "Träger". Diese Basisöle sind relativ neutral im Geruch und haben eine pflegende Wirkung auf die Haut. Beispiele für gute Basisöle sind zum Beispiel Mandelöl und Jojobaöl. Letzteres wird gepresst aus den Nüssen des Jojoba-Busches und somit ein echtes Naturprodukt. Es ist reich an hautpflegendem Vitamin E, das die Regeneration der Hautzellen unterstützt und sie jung hält. Dabei weist es einen ganz natürlichen Lichtschutzfaktor von 3 bis 4 auf und eiget sich somit hervorragend als Basis von Sonnenöl.
Aber auch andere Öle haben ganz besondere Eigenschaften. Besonders pflegend für trockene und gereizte Haut ist Avocadoöl, da es viel natürliches Vitamin A und E enthält. Gerne beigemischt wird außerdem Weizenkeimöl, da es außerdem Lecithin und Vitamin B enthält und auch Muskel- und Drüsenfunktionen unterstützt. Es fungiert außerdem als natürliches Konservierungsmittel für das Hautpflegeöl. Einziges Manko ist sein etwas strenger Geruch, weswegen es mit einem anderen Basisöl gemischt werden sollte.
Weiterhin ist Macadamianussöl sehr gut fürs Gesicht geeignet, zum Beispiel auch zum Abschminken, da es etwa 80 Prozent ungesättigte Fettsäuren enthält. Ähnlich sieht es bei Schwarzkümmelöl aus, dem durch eine Kombination von 100 Wirkstoffen regelrecht heilende und abwehrstärkende Wirkung zugeschrieben wird.
Den so gewählten Basisölen kann man wunderbar ätherische Öle beimischen, die nicht nur von der Haut, sondern auch von der Nase als ganz besonderer Reiz aufgenommen werden. Sie haben eine spezielle Wirkung, die von Öl zu Öl variiert.
So wirkt Kamille etwa beruhigend auf die Haut und lindert Reizungen der Atemwege. Kamillenöl sorgt für ein hohes Maß an Entspannung und lässt Erkältungen abklingen. Ähnlich beruhigend wirkel Honigöl und Lavendelöl. Letzteres ist außerdem entzündungshemmend und sorgt für einen guten Schlaf.
Wer es lieber anregend mag, sollte es mit Zitronengras versuchen: Sein spritziger Duft schenkt neue Energie und hilft bei Antriebslosigkeit und Jetlag. Auch Orangenöl erhellt das Gemüt, sorgt für Schwung und gute Laune. Mandarinenöl sorgt für ein ähnliches Wohlgefühl, entspannt aber dabei die Muskulatur.
Die Kombinationsmöglichkeiten sind schier unendlich, sodass sich für jeden Bedarf, jede Haut und jede Duftvorliebe das passende Massageöl kreiieren lässt.
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Dieses Buch ist ein Basisbuch. Die Informationspalette reicht von den gebräuchlichen Massageölen und deren gezie...