20. Juli 2009
Von Viola Reinhardt
Die Durchblutung anregen, eine zarte Haut bekommen und behalten und das alles ohne Cremes und Salben. Ein Massagehandschuh ersetzt nicht nur teure kosmetische Behandlungen, sondern kann für wenig Geld kleine Wunder vollbringen.

Welche Frau kennt das nicht? Gerade jetzt im Sommer möchte man mit kurzen Hosen oder Röcken punkten, doch die Haut an den Beinen ist nicht glatt, wirkt ein wenig trocken und vielleicht sogar schuppig. Manche Frauen neigen dazu, kleine Pickelchen an den Beinen zu bekommen und auch diese sehen ohne eine kaschierende Strumpfhose nicht besonders schön aus. Was also tun, um die ungeliebten Begleiter im Sommer weglassen zu können und trotzdem schöne Beine zu haben?
Die Lösung ist recht einfach. Ein Massagehandschuh kann das Hautbild sehr positiv beeinflussen. Je nach Ausführung und Material können die Ergebnisse sehr individuell angepasst werden. Doch eines haben alle Modelle gemeinsam: Sie schaden der Haut nicht und können zu einem gleichmäßigeren und feineren Hautbild beitragen.
Der Klassiker unter den Massagehandschuhen ist die Ausführung aus Sisal. Dieses Modell hat den Vorteil, dass es in der Regel sehr langlebig ist und sehr effektiv wirkt. Nachteilig ist hier, dass man nicht alle Körperstellen mit ihm behandeln kann und empfindliche Haut schnell gereizt reagieren kann. Möchte man diesen trotzdem zum Einsatz bringen, dann sollte der Sisal-Handschuh vorsichtiger angewendet werden.
Die etwas günstigere Variante sind Massagehandschuhe aus Nylon. Sie sind nicht so scharf wie die Sisal-Handschuhe, dafür können mit ihnen aber alle Körperstellen massiert werden, ohne dass es zu übermäßigen Reizen kommen sollte. Sie sind optimal für die tägliche Dusche geeignet, beseitigen zuverlässig kleine Hautschüppchen, die die Haut schnell matt wirken lassen und kurbeln die Durchblutung an.
Bei allen Massagehandschuhen sollte möglichst darauf geachtet werden, das eventuell verletzte Hautstellen oder sehr empfindliche Regionen wie beispielsweise die Bikinizone ausgespart werden. Ideal ist die Massage immer vom Ende der Extremität an, die dem Herzen am fernsten ist. Zuerst sollte also mit dem rechten Fuß oder der rechten Hand begonnen werden. Dann wird in kreisenden Bewegungen Richtung Körpermitte massiert. Der Druck wird bestimmt vom eigenen Wohlbefinden. So werden im Gewebe gelagerte Giftstoffe in die Blutbahn bugsiert und besser ausgeschieden. Ideal ist es, nach der Massage unter der heißen Dusche mit einem kalten Schwall die Poren der Haut wieder zu schließen, was den Effekt bietet die Hautstruktur nochmals zu glätten.
Übrigens kann man mit einem kleinen und zarten Massagehandschuh auch für einen rosigen und gesunden Teint sorgen. Am besten funktioniert das, wenn man sich in ein Vollbad mit Meersalz legt, den Handschuh in das mineralisierte Wasser taucht und sanft alle Partien des Gesichtes abreibt. Anschließend ein ebenfalls in das Salzwasser getauchtes weiches Tuch als Kompresse für wenige Minuten auf das Gesicht gelegt beruhigt die Haut und öffnet die Poren für die später folgende Hautcreme. Glatt und weich zeigt sich dann das Hautbild und man fühlt sich fast schon wie verjüngt.
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