30. Januar 2009
Von Viola Reinhardt
2009. Konjunkturkrise wohin man hört, Angst um den Job, Hetzen von einem Ort zum andern. Da muss es einen nicht verwundern, wenn einem nicht nur körperlich die Puste ausgeht, sondern gerade und im Besonderen die Seele regelrecht an einem seidenen Faden hängt. Loslassen, entspannen und damit Abstand von all den Strapazen nehmen und damit neue positive Kräfte sammeln, ist gerade in solchen Zeiten wichtiger denn je.
Entspannungsmassagen sind eines der einfachsten und wirkungsvollsten Mittel, um genau diese Ziele zu erreichen. Allerdings kann man nicht alle Entspannungsmassagen in einen Wellnesstopf werfen, denn die Unterschiede in der Anwendungsart und auch in der Wirkungsweise können durchaus beträchtlich sein. Individuelle Entspannungsmassagen dagegen basieren auf einer ganz besonderen Grundlage: Sagen was man wo spüren möchte und sich nicht einfach in die Hände des Masseurs oder der Masseurin ausliefern. Exakt hier liegt für die persönliche Entspannung der Knackpunkt!
Die meisten Menschen trauen sich nicht den Mund zu öffnen, wenn ihnen etwas unangenehm ist oder an einer Stelle massiert wird an der man es im Moment weder möchte noch braucht. Da stellt sich dann doch die Frage wem diese Entspannungsmassage unter dem Strich nützt. Dem Massierten gewiss nicht, denn anstatt das er sich entspannt, kreisen die Gedanken um dieses Nichtwollen und lassen damit gewiss keine spürbaren Effekte zu.
Individuelle Massagen sollten nicht nach Schema F ablaufen, was allerdings bei den meisten Masseuren der Fall ist. Die Handgriffe stellen lediglich Wiederholung aus zahlreichen Massagen dar, dabei ist gerade die individuelle Behandlung der entscheidende Faktor auf dem Weg zu zufriedenen Kunden und deren Wunsch nach Entspannung und Kraft tanken. Hier hilft nur als Entspannungssuchender klar zu sagen was man sich von der Entspannungsmassage wünscht.
Ist der Kopf voll mit Problemen? Dann bringt es wenig, wenn eine halbe Stunde an den Füßen massiert wird. Eine ausgiebige Kopfmassage löst die Gedanken auf, entspannt und lässt nicht nur Kopfschmerzen abebnen, sondern auch gänzlich neue Strategien für den Alltag aufkommen. Liegt die Last des Alltags dagegen sprichwörtlich auf dem Rücken, dann kann es wesentlich effektiver sein sich genau an dieser schmerzenden Stelle vierzig Minuten massieren zu lassen. Oder sind es doch eher die Beine, die fast unter den Schwierigkeiten im privaten oder beruflichen Bereich zusammenbrechen? Diese ausgiebig mit duftenden Ölen massieren zu lassen erlaubt eine neue Leichtigkeit beim Gehen.
Wie man unschwer erkennen kann, ist eine Entspannungsmassage schon fast eine psychologische Hilfestellung. Hier Hilfe zu leisten ohne sich nur an den klassischen Massageabläufen zu klammern ist oftmals besser wie jeder Besuch beim Psychologen. Denn eines kann dieser nicht: Durch Berührung Schmerzen nehmen, Kraft geben und das Gefühl vermitteln, dass alles nicht so schwer ist, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.
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