29. Oktober 2009
Zur Behandlung von verschiedenen Beschwerden, kann eine Bindegewebsmassage durchgeführt werden. Dabei wird eine spezielle Massagetechnik angewandt.
Durchgeführt wird eine Bindegewebsmassage oder Subcutane Reflex Therapie von ausgebildeten Therapeuten oder Masseuren. Darüber hinaus wird die Massage auch von zahlreichen Wellnesseinrichtungen unter anderem Namen angeboten. Diese Anwendungen dürfen aber keinen medizinischen Hintergrund haben und dienen in erster Linie der Ästhetik oder zur Unterstützung von Diäten.
Die Anwendung einer Bindegewebsmassage wird nach einem strengen Behandlungsaufbau vorgenommen. Die Massage beginnt stets mit dem so genannten Kleinen Aufbau, bei dem man die Beckenregion behandelt. Anschließend erfolgt der Große Aufbau, in den der ganze Rücken und der Bauch mit einbezogen werden. Mit speziellen Massagetechniken reizt der Therapeut oder Masseur sämtliche erkrankten Körperstellen solange, bis es zu einem Ausgleich der Spannungsunterschiede kommt. Gelegentlich kann auch die Segmentmassage, die eine Sonderform der Bindegewebsmassage darstellt, zur Anwendung kommen. Dabei bearbeitet der Therapeut gezielt einzelne Körpersegmente mit Faszien-, Haut- oder Unterhauttechnik, wodurch es zu einer lokalen Mehrdurchblutung des behandelten Gewebes kommt.
In den meisten Fällen nimmt eine Bindegewebsmassage nur etwa 10 – 15 Minuten in Anspruch. Die Massage muss zwei- bis dreimal in der Woche erfolgen. Durch die regelmäßige Anwendung der Massage können die Organe und ihre Funktionen positiv beeinflusst werden.
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09.07.11 | |
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