Wohltuende Massagegriffe für Babys Kopf und Haar

Baby bekommt Massage auf Brust

Eine Kopfmassage kann sehr entspannend wirken; wichtig sind dabei besonders sanfte Griffe

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  • von Paradisi-Redaktion

Eine wohltuende Massage löst körperliche Blockaden und regt das seelische Gleichgewicht an. Doch nicht nur im Erwachsenenalter sind die sanften Handgriffe empfehlenswert. Auch für Babys und Kleinkinder kann auf diese Weise ein natürlicher Heilungsprozess für diverse Wehwehchen in Gang gesetzt werden. Zudem intensiviert die Mutter damit die Bindung zu ihrem Kind.

Mit feinen Händen

Viele Eltern kennen das Problem: das Neugeborene quengelt und weint. Vielleicht hat es Schmerzen oder es fühlt sich einfach nur unwohl. Da es weder sprechen noch sich anderweitig artikulieren kann, fällt das Finden der Ursachen meist schwer.

In solchen Situationen hilft indes eine sachte Massage, die dem Kind verabreicht wird. Idealerweise sollte es sich dabei nicht um eine einmalige Angelegenheit handeln. Wer dem Säugling wiederholt damit etwas Gutes tut, kann im Regelfall kleinere

Die Kleinen nehmen diese Wohltat gerne an und werden es mit einem ungestörten Schlaf danken.

Eine Wohlfühlatmosphäre schaffen

Wichtig ist es stets, das Kind in den Mittelpunkt der Behandlung zu stellen. Die Raumtemperatur sollte daher angenehm warm, das Umfeld vielleicht sogar leicht beruhigend gewählt sein. Der laute Fernseher, das Radio und Ähnliches haben hier also nichts zu suchen.

Auf einer weichen Unterlage, die idealerweise aus einer Decke oder einem Kissen bestehen wird, kann das Kleine nun gebettet werden. Ob auf dem Bauch oder dem Rücken, ist unerheblich.

  • Die Mutter oder der Vater sollten vor der Massage die Hände leicht erwärmen.
  • Gleiches gilt für das Öl, sofern ein solches auf die Haut des Babys aufgetragen wird.

Hier könnten Produkte auf Basis ätherischer Pflanzenessenzen zur Anwendung kommen.

Den richtigen Moment abpassen

Notwendig gestaltet es sich, dass es dem Baby in den rund 15 bis 20 Minuten, die eine solche Massage andauern kann, gut geht. Es sollte weder Müdigkeit noch Hunger oder Stress verspüren.

Viele Eltern müssen daher individuell entscheiden, wann eine solche Therapie erfolgt. Üblicherweise haben sich die Stunden des späten Vormittags sowie des frühen Abends dafür etabliert. Dennoch kann es je nach Kind, dessen Konstitution und Wohlbefinden auch dabei zu Abweichungen kommen.

Ratsam ist es dennoch, die Handgriffe weder kurz vor noch kurz nach dem Essen auszuführen. Gleiches gilt für die Zeit des Schlafengehens. Am besten eignen sich die so genannten stillen Momente, in denen die Mutter und das Kind gemeinsam zur Ruhe kommen.

Die sachten Griffe

Die Eltern müssen keine geschulten Physiotherapeuten oder Entspannungskünstler sein, um am Körper sowie dem Kopf mit sanften Handbewegungen einen positiven Effekt zu erzeugen. Wichtig ist es dabei, das Baby eher zu streicheln, statt zu viel Druck auszuüben.

Je nach Körperregion kann auf diese Weise überprüft werden,

  • wo sich Blockaden befinden und
  • auf welche Maßnahmen das Kind freudig oder missmutig reagiert.

Je mehr es lächelt, lacht und glücklich erscheint, desto erfolgreicher ist das Vorgehen. Weint es jedoch oder fängt es gar an zu schreien, sollte die Massage sofort beendet werden, da in diesem Falle ein weiteres unsachgemäßes Vorgehen schädlich wirken könnte.

Wertvolle Tipps zur Unterstützung

Doch nicht die Massage allein wird dem Baby gut tun.

  • Ratsam ist es, dessen Haut vor der Behandlung sanft mit einer Wärmflasche zu erwärmen.
  • Ebenso können ätherische Öle verwendet werden, die eine positive Wirkung auf Körper und Geist des Kleinen auslösen.
  • Sinnvoll gestaltet es sich zudem, mit leiser Stimme auf den Säugling einzureden, ihm also etwa eine Geschichte zu erzählen oder ein Lied vorzusingen.

Auch das wirkt stimulierend und somit entspannend. Eine solche Massage sollte an zwei bis drei Tagen pro Woche ausgeführt werden, um ihre vielseitigen Vorzüge ausspielen zu können. Ist das Kind krank oder leidet es unter Schlafstörungen, darf die Behandlung aber natürlich auch öfter erfolgen.

Grundinformationen zur Babymassage

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Baby massage © Dmitry Naumov - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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