Indisches Streichen, Umschließen und Gleiten sowie Streichen über die Fußsohle

Baby bekommt Fußmassage von Mutter

Setzt der Zehengreifreflex ein, muss die Massage pausiert werden

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  • von Paradisi-Redaktion

Die Babymassage für Füße und Beine beginnt mit einem indischen Streichen oder, wie es mancherorts genannt wird, indischen Melken. Da dieser Massagegriff Energie ableiten soll, wird das Baby schnell zur Ruhe kommen und dann auch die Drehbewegungen genießen, bevor sich die Massage den Fußsohlen zuwendet.

Indisches Streichen

  • Für das indische Streichen, das die Massage eröffnet, wird ein Fußgelenk des Kindes so umfasst, dass Finger und Daumen um das Bein des Kindes herum ein C bilden.
  • Mit demselben C-Griff setzt man nun am Oberschenkel an und streicht von dort aus über die Knie bis hinunter zum Fußgelenk, wo sich die massierenden Hände treffen.
  • Dann greift die untere Hand wiederum zum Oberschenkel und die Bewegung wird wiederholt, sodass abwechselnd die Innen- und die Außenseite des Beines massiert werden.

Die Bewegung ist dabei ruhig und fließend, eine Hand sollte stets Hautkontakt mit dem Baby haben. Reißen und ruckartige Bewegungen sollte der Massierende vermeiden. Das zweite Bein wird auf dieselbe Weise massiert.

Umschließen und Gleiten

  • Für die anschließende Massagebewegung greifen beide Hände den Oberschenkel des Babys und führen langsame Drehbewegungen aus dem Handgelenk heraus aus, während sie am Bein hinab gleiten.
  • Über das gefährdete Kniegelenk wird ohne Drehbewegung sanft hinweg gestrichen.

Streichen über die Fußsohle

Als nächstes erfolgt die erste Berührung der Fußsohle.

  • Dazu greift man mit beiden Händen einen Fuß des Babys so, dass die Finger auf der Oberseite des Fußes zu liegen kommen; die Unterseite wird lediglich mit den beiden Daumen berührt.
  • Die Bewegung führt abwechselnd mit beiden Daumen von der Fersenregion bis kurz vor die Zehen und pausiert, wenn der Zehengreifreflex einsetzt.

Grundinformationen zur Babymassage

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Foot massage © Dmitry Naumov - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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