29. Oktober 2009
Zur Entspannung und zur Lösung von Blockaden kann eine Ayurveda-Massage hilfreich sein. Dabei wird der Körper mit verschiedenen Ölen eingerieben.
Bei der Anwendung einer Ayurveda- oder Abhyanga-Massage werden der ganze Körper oder einzelne Körperstellen mit erwärmtem Öl eingerieben. Dabei benutzt man zumeist Öle, die Kräuterauszüge enthalten. Als Basisöle dienen vor allem Sesamöl, Rizinusöl, Kokosöl oder Senföl. Der Masseur führt die Massage mit der ganzen Handfläche aus. Dabei ist der Druck aber nur so fest, dass man ein Gefühl von Wärme verspüren kann. Im Rahmen einer Synchron-Abhyanga kommen sogar zwei Masseure gleichzeitig zum Einsatz. Bei der Durchführung der Ayurveda-Massage wird besonders auf eine ruhige Atmosphäre geachtet. Dazu gehören gedämpftes Licht, Kerzen, Wärme, leise Musik und der Duft von ätherischen Ölen. In der Regel dauert eine Ayurveda-Massage etwa eine Stunde. In manchen Fällen sind aber auch bis zu zwei Stunden möglich.
Neben der Abhyanga-Massage gibt es noch andere Ayurveda-Massagen. Bei der Garshan-Massage erfolgt eine Trockenmassage mit Handschuhen aus Wildseide, während bei der Udgarshana-Massage fein zerriebene Kräuter verwendet werden. Als Udvartana-Massage bezeichnet man eine Ölmassage, bei der auch ein Hautpeeling vorgenommen wird. Bei der Upanahasveda-Massage wird der Rücken mit einer Lepa-Kräuterauflage behandelt. Außerdem erfolgt eine Schwitzkur. Bei der Jambira Pinda Sweda-Massage kommen heiße Zitronen-Kokosnuss-Säckchen zur Anwendung.
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