11. September 2008
Von K. Schumann
Wellnesstrainer bedienen sich verschiedener Methoden und Techniken, um das Wohlbefinden ihrer Klienten zu verbessern. Sie arbeiten selbstständig oder in Kureinrichtungen, Hotels, Beauty- und Wellnessinstituten oder in Fitnessstudios.
Wellnesstrainer ist in Deutschland kein staatlich anerkannter Beruf, so dass auch die Ausbildung nicht standardisiert ist. Fortbildungen zum Wellnesstrainer werden an privaten Schulen z.B. Gesundheits- oder Kosmetikschulen angeboten. Die Kosten für die Ausbildung liegen bei etwa 5000 Euro und müssen vom Auszubildenden selbst getragen werden. Auch Fernlehrgänge sind möglich, da in der Ausbildung aber viele praktische Aspekte vermittelt werden sollten, nur bedingt empfehlenswert. Je nach Anbieter können die Ausbildungen 2 bis 24 Monate dauern, wobei eine gute Ausbildung mindestens ein Jahr dauern sollte. Neben den gängigen Wellnessmethoden sollten vor allem auch medizinische Grundlagen gelehrt werden.
Ein gut ausgebildeter Wellnesstrainer sollte in der Lage sein, die Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Seele zu erkennen, und sich dieses Wissen in der Praxis zunutze machen. In einer Gesellschaft, in der immer mehr Leistung erwartet wird, sind Pausen einfach wichtig. Der Wellnesstrainer hilft seinen Klienten diese Pausen optimal zu nutzen und neue Kraft daraus zu ziehen. Dafür können unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen. Vor der eigentlichen Entspannung sollte eine ausführliche "Untersuchung" stattfinden. Wichtig sind hier z.B. die persönliche Fitness, der Körperfettgehalt, das Körpergewicht oder die Ernährungsgewohnheiten des Klienten.
Je nach Anliegen wird nun ein speziell auf den Klienten abgestimmtes Wellnesskonzept entwickelt. Das Ziel dieses Konzepts klingt relativ simpel, ist aber in Zeiten des Dauerstresses nicht immer einfach umzusetzen: Dem Menschen Harmonie und Entspannung vermitteln. Dafür können verschiedene klassische oder aktuelle Methoden zum Einsatz kommen. Der Wellnesstrainer arbeitet beispielsweise mit Massagen, Entspannungstechniken wie Autogenem Training oder Wasseranwendungen. Neben den entspannenden Techniken spielt jedoch auch die Bewegung, die häufig zu kurz kommt, eine wichtige Rolle. Ebenso wichtig ist natürlich eine ausgewogene Ernährung. Auch hier sollte der Wellnesstrainer seinem Klienten mit Rat und Tat zur Seite stehen.
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