Beim Wechselduschen wird zum Abschluss des Duschens zwischen warmem und kaltem Wasser abgewechselt, um so vor allem die Durchblutung anzuregen und die Abwehrkräfte des Körpers zu stärken.

Zuerst reinigt man seinen Körper also wie gewohnt mit warmem Wasser. Hat man damit abgeschlossen, fängt man an die Wassertemperatur zu wechseln. Hierbei kommt es nicht auf bestimmte Gradzahlen an. Wichtig ist der Unterschied zwischen kalt und warm. Dieser kann nach Gewöhnung an die Wechselduschen gesteigert werden.
Die Einheiten mit dem warmen Wasser sollten immer dreimal so lang sein wie diejenigen mit kaltem Wasser. Dies ermöglicht dem Körper sich vor der kalten Dusche erst einmal richtig aufzuwärmen.
Bei der kalten Dusche wird empfohlen sich erst von den Füßen aufwärts zu den Oberschenkeln und anschließend von den Händen zu den Oberarmen abzuduschen. Erst jetzt wird der Oberkörper mit dem kalten Wasser abgeduscht. Dies ist vor allem bei älteren Menschen empfehlenswert, da auf diese Weise der Kreislauf nicht ganz so stark belastet wird.
Einige Leute sagen der Grund wäre, dass die Enden der Extremitäten am weitesten vom Herzen entfernt sind. Andere sehen die Gefahr, beim sofortigen Abduschen des Oberkörpers darin, dass dieser die größte Oberfläche hat und die spontane Veränderung der Temperatur sich somit schädlich auf den Kreislauf auswirken kann.
Eine wichtige Regel beim Wechselduschen ist außerdem immer mit kaltem Wasser zu beenden. Insgesamt sollte sich warmes und kaltes Wasser drei mal abwechseln.
Die meisten Leute haben zwar schon was von Wechselduschen und deren positiven Wirkungen gehört, aber vermeiden sie trotzdem aus Abneigung gegen das kalte Wasser. Wenn Sie auch zu diesen Personen gehören kann Ihnen gesagt werden, dass sich diese Abneigung gegen das kalte Wasser schnell legt und man die Wechselduschen bald schon als sehr angenehm empfindet.
Am Anfang kann es zu Atemrasen kommen, da die Atemfrequenz automatisch gesteigert wird. Dies dürfte aber nach einigen Malen wieder weg sein.
Wechselduschen haben eine sehr belebende Wirkung. Sie machen morgens munter und verhelfen zu einem guten Start in den Tag. Nach dem Sport empfinden viele Leute das Wechselduschen als regenerativ.
Es gibt auch kosmetische Gründe für Wechselduschen, denn sie verhelfen zu strafferer Haut.
Genauso gibt es aber auch gesundheitliche Aspekte der Wechseldusche. Durch die wechselnde Abfolge von kaltem und warmem Wasser werden die Gefäße trainiert sich schnell zu weiten und wieder zu verengen. Dies hält sie elastisch und soll dazu verhelfen, dass man in der kalten Jahreszeit nicht so schnell zu frieren beginnt.
Durch die Abhärtung wird das Immunsystem außerdem so gesteigert, dass man sich nicht mehr so schnell eine Erkältung einfängt.
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