4. November 2009
Zur Förderung der Durchblutung und des allgemeinen Wohlbefindens wird das Wassertreten empfohlen. Dabei schreitet man wie ein Storch durch ein Becken mit kaltem Wasser.
Wassertreten gehört zu den wichtigsten Kneipp-Anwendungen und kann in zahlreichen Kurorten, aber auch zu Hause, durchgeführt werden. In Heilbädern stehen spezielle Wasserbecken, die auch Kneippbecken genannt werden, zur Verfügung. Bei der Durchführung des Wassertretens sollte man beachten, dass man nur dann in das kalte Wasser tritt, wenn sich die Füße warm anfühlen. Zunächst begibt man sich in ein Becken mit kaltem Wasser, dann schreitet man mit großen Schritten durch das Wasser. Dabei sollte man stets ein Bein völlig aus dem Wasser herausziehen. Die Fußspitze beugt man ein wenig nach unten. Man schreitet also wie ein Storch durch das Wasserbecken. Nach etwa einer halben Minute kommt es zu einem starken Kältegefühl in Füßen und Beinen. Danach verlässt man das Wasserbecken, damit sich die Füße wieder aufwärmen können. Diese Prozedur kann mehrmals wiederholt werden. Nach Beendigung des Wassertretens wird das Wasser nicht abgetrocknet, sondern nur abgestreift. Um die Füße wieder aufzuwärmen, kann man sich zudem auch etwas bewegen.
Das Wassertreten kann aber auch außerhalb von Kurorten erfolgen. Dazu benutzt man die heimische Bade- oder Duschwanne. Auch seichte See- oder Flussufer sowie kühle Bachläufe eignen sich gut zum Wassertreten. Alternativ zum Wassertreten kann auch Tautreten auf einer frischen Wiese oder Schneegehen im Winter praktiziert werden.
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