9. Februar 2010
Wasser - rein, klar und mit einer unschlagbaren Heilwirkung hilft dieses Element seit Jahrtausenden den Menschen über Leid und Krankheiten hinweg. Bereits die alten Römer kurten in ihren Bädern.
Bei der Mauritiusquelle in St. Moritz wurde bereits im Jahr 1.500 v. Chr. ein Brunnen gebaut, der die Menschen mit dem heilsamen Thermalwasser versorgte. Seitdem hat die Welt sich sehr gewandelt, doch viele Menschen wissen die Kraft des Heilwassers bis heute zu schätzen.
In Zeiten des berühmten deutschen Literaten Goethe wurde es zum Teil ein wenig übertrieben mit dem Kuren. Zwanzig bis dreißig Becher Heilwasser sollten jeden Tag getrunken werden - und damit es auch wirken konnte, war stundenlanges Auf- und Abgehen erforderlich. Dafür wurden in den Kurbädern schöne und weitläufige Wandelhallen erbaut. Inzwischen gelten ein bis zwei Liter des Elements als völlig ausreichend.
Der anerkannte Arzt Jakob Theodor machte im Jahr 1584 von sich reden, als er mit dem "Neuen Wasserschatz" ein Werk veröffentlichte, das verschiedenste Heilwässer und ihre Wirkungen aufführte. Viele davon konnten inzwischen wissenschaftlich belegt werden. Es folgten weitere "Brunnenschriften". Im 16. Jahrhundert wurden erstmals Eisen und Kohlensäure als Wirkstoffe des Wassers identifiziert; bis zur vollkommenen wissenschaftlichen Aufschlüsselung dauerte es allerdings noch einige Jahrhunderte.
Auch heute ist das regelmäßige Trinken von Heilwasser ein wirksamer Schutz vor Erkrankungen. Der Körper erhält viele Mineralstoffe und Spurenelemente, Verdauungsprobleme und Mangelerscheinungen können gelindert werden. Es gehört zu den Naturheilmitteln, die oft wirksamer sind als synthetische Nahrungsergänzungsmittel.
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