16. November 2009
Bei der Behandlung bestimmter Beschwerden kann die Anwendung einer Trinkkur wohltuend sein. Dabei nimmt man regelmäßig Heilwasser zu sich.
Zur Durchführung einer Trinkkur muss der Patient einen geeigneten Kurort aufsuchen. Welcher am besten für die zu behandelnde Person geeignet ist, sollte mit dem Hausarzt abgeklärt werden. Dieser kann eine passende Heilquelle, die für das Beschwerdebild des Patienten geeignet ist, empfehlen, denn die verschiedenen Heilwässer verfügen über unterschiedliche Eigenschaften. Bei Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut sind Heilwässer geeignet, die Magnesium und Kalzium enthalten. Patienten, die unter Eisenmangel leiden oder einen hohen Blutverlust erlitten haben, sollten eisenhaltiges Heilwasser zu sich nehmen. Bei Verstopfung, Gallenfunktionsstörungen oder einem Reizdarm eignet sich schwefelhaltiges Sulfatwasser.
Bei der Durchführung einer Trinkkur nimmt man jeden Tag ein bis zweieinhalb Liter Heilwasser zu sich. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, bieten moderne Trinkkuren aber auch zahlreiche weitere Elemente an. Dazu gehören zum Beispiel heiße Quellen, Solebäder, Massagen, Aquafitness und Saunalandschaften. Die Dauer einer Trinkkur beträgt in der Regel etwa drei bis vier Wochen. Doch auch nach Ende der Kur sollte man das Heilwasser weiterhin anwenden, wenn es eine wohltuende Wirkung auf den Stoffwechsel hat. Dazu genügt schon täglich ein Glas Heilwasser nach dem morgendlichen Aufstehen.
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