26. Januar 2009
Von Viola Reinhardt
Früher waren die Heilquellen begehrte Wasserstellen mit deren Hilfe man sich und seine Gesundheit auf eine relativ einfache Art und Weise in Schwung halten konnte. Was in der Zeit der Renaissance noch sehr beliebt war, erfuhr lange Zeit danach kaum Beachtung. Ein Effekt der sich seit einigen Jahren allerdings gewendet hat und die Trinkkur zu einem Wellnesshit für jedes Alter aufstreben ließ.
Wer kennt nicht die Auswirkungen, wenn man vergessen hat ausreichend Wasser zu trinken: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, eine gehemmte Verdauung oder auch immer wiederkehrende Beschwerden in den Nieren und der Blase sind nur einige der möglichen negativen Effekte des Wassermangels. Diesen Mangel an Flüssigkeit auszugleichen lässt in vielen Fällen selbst Medikamente unnötig werden, und schon im Vorfeld möglicher Beschwerden aktiv zu werden, ist eines der besten präventiven Mittel.
Während der Trinkkur werden über den Tag verteilt etwa ein bis zweieinhalb Liter Heilwasser getrunken. Dieses Wasser entstammt Heilquellen, die unter anderem reich an Sulfat und Mineralien sind, die sich mehr als positiv auf zahlreiche Organe und Vorgänge im Körper auswirken können. So zeigen sich diese Wirkungen auf die Nieren, die Blase, den Harnwegen, die Leber, sowie auf den Magen, den Darm und die Bauchspeicheldrüse. Auch bei einer Bronchitis empfiehlt es sich die Trinkkur anzuwenden, da durch die Flüssigkeitszufuhr der zähe Schleim in den Bronchien gelöst und anschließend abgehustet werden kann.
Damit die Trinkkur tatsächlich ihre Wirkung zeigen kann, sollte man diese über mindestens drei bis vier Wochen anwenden. Neben der Durchspülung der Organe zeigt die Trinkkur allerdings auch noch weitere Vorteile. So kann man damit vorhandene Schlacken aus dem Körper schwemmen, seine Diät unterstützen und sein Gehirn für eine gesteigerte Kreativität und Konzentration auf Trab gebracht werden. Zudem wird die Haut regelrecht von innen aufgepolstert, was so manche Falte auf ganz einfache und natürliche Weise zu einem Fältchen werden lässt.
Damit all diese Wirkungen auch eintreten können, sollte man nicht zu normalem Mineralwasser greifen, sondern im Rahmen der Trinkkur auf das Wasser der Heilquellen (wie etwa Fachinger) umsteigen. Spürbare Erfolge lassen sich bereits innerhalb weniger Tage erzielen und die Trinkkur in regelmäßigen Abständen immer wieder einmal mit in die Ernährung einzubauen verhilft zu einer hervorragenden Gesundheitsvorsorge.
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