Unter der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) versteht man die Heilkunde des alten China. Diese wird bereits seit mehr als 2000 Jahren angewandt.
Zweck der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist die Behandlung und Heilung von Krankheiten durch die Heilkunst des Fernen Ostens. Dazu gehören Naturheilverfahren wie die Arzneimitteltherapie mit Naturstoffen, Bewegungsübungen, Ernährungslehre, Massagen und Meditationen.
Die Traditionelle Chinesische Medizin beruht auf Prinzipien und Erfahrungen von über 2000 Jahren.
Die Traditionelle Chinesische Medizin wurde bereits im alten China praktiziert und im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt. Zunächst verbreitete sie sich über ganz Ostasien, auch in Japan und Korea, wo man eigene Entwicklungen hinzufügte. Mit dem Vordringen der Europäer nach Ostasien, gelangte die TCM im 17. Jahrhundert auch allmählich in den Westen.
Größeres Interesse fanden die fernöstlichen Heilmethoden aber erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Vor allem die Akupunktur fand zunehmende Verbreitung in den USA und Europa und sorgte dort für einen Boom der traditionellen chinesischen Heilmethoden.
In China können die Mediziner bei ihren Studiengängen zwischen der westlichen Medizin und der Traditionellen Chinesischen Medizin wählen.
Eine wichtige Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin ist das Qi. So wird der menschliche Organismus in der TCM als sehr komplexes Gefüge von dynamischen Qi-Strukturen angesehen. Bei einer Störung dieser Strukturen kommt es zu Krankheiten und Beschwerden, deren Ursache von einem erfahrenen Arzt ermittelt werden muss.
Unter dem Qi versteht man die Lebensenergie oder die Kraft des menschlichen Körpers, aber auch die Energie des Spirituellen. Wichtigstes Ziel der TCM ist es, den ausgeglichenen, natürlichen Zustand des Qi im Körper wiederherzustellen.
Nach dem Verständnis der TCM wird die Energie des Körpers durch so genannte Meridiane oder Leitbahnen geleitet. Krankheiten entstünden durch einen Mangel an Qi, durch Störungen des Qi-Flusses oder durch verbrauchtes Qi, das nicht abgeleitet werden konnte. Durch verschiedene Behandlungsmethoden soll der Qi-Fluss im Organismus wieder ausbalanciert werden. Dabei hilft man dem Körper sich selbst zu helfen, um eine Heilung zu erzielen.
Die Schulmedizin erkennt viele Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin nicht an, da ihre Wirksamkeit naturwissenschaftlich nicht erwiesen werden konnte. Aus diesem Grund müssen die meisten Behandlungsmethoden der TCM vom Patienten selbst bezahlt werden.
Eine Ausnahme bildet die Akupunktur, die nachgewiesene Behandlungserfolge aufweisen kann.
Zur Anwendung kommt die Traditionelle Chinesische Medizin bei zahlreichen Erkrankungen und Beschwerden wie Kopfschmerzen, Migräne, Gelenkentzündungen, Hexenschuss, Ischiasbeschwerden, Muskelverspannungen, Morbus Bechterew, Erkältungen, chronischer Bronchitis, Asthma, Heuschnupfen, Allergien, Hautkrankheiten, Müdigkeit, Amputationsschmerzen, niedrigem Blutdruck, Menstruationsbeschwerden, Unfruchtbarkeit, Schwächen des Immunsystems sowie bei Magen- und Darmbeschwerden.
Zudem lässt sich die Traditionelle Chinesische Medizin auch zur Vorbeugung von Krankheiten anwenden.
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07.06.13 | |
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18.04.13 | |
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18.02.13 | |
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04.12.12 | |
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