10. August 2011
Thalasso ist die Therapie mit Meerwasser und -luft, Sonne, Schlick, Algen und Sand, die sehr alte historische Wurzeln hat. Das Wort leitet sich aus dem Altgriechischen (θάλασσα, thálassa = Meer) ab. In Europa war es der englische Arzt Richard Russell, der 1750 seine Doktorarbeit zum Thema schrieb, um diese Zeit entwickelten sich auch spezialisierte Kliniken, in Deutschland zum Beispiel Heiligendamm (Gründung 1793). Russell wies dediziert nach, dass sich Halslymphknoten unter dem Einfluss der Thalasso-Therapie verkleinern. Daneben wirkt Thalasso gegen Hautkrankheiten, Atemwegserkrankungen und Rheuma, allgemein steigert sich das Wohlbefinden. Forschung aus dem frühen 20. Jahrhundert (René Quinton, 1904) belegten die physiologische Nähe von Meerwasser und Blutplasma.
Auch wenn Sie zu Hause keine frische Meeresbrise ins Badezimmer holen können, sind doch einzelne, sehr wesentliche Thalasso-Elemente verfügbar. Dazu gehören Meerwasser, Schlickpackungen, Algendrinks und Sandpeelings, die den Körper regenerieren und entschlacken. Es beginnt mit einem Meersalzbad aus der Apotheke, das Sie in der heimischen Badewanne - mit einigen Kerzen auf dem Wannenrand - anwenden können. Ihre Lieblingsmusik unterstützt die Entspannung. Meersalz wird inhaliert, indem Sie über heißem Meersalz-Wasser die Dämpfe einatmen. Auch frischer Fisch bringt Sie dem Meer näher, Algen- und Schlickpackungen können Sie über den Handel beziehen.
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