13. Juli 2009
Von Viola Reinhardt
Badekuren mit dem Meersalz als Basis, wurden bereits rund 1500 v. Chr. bei den Ägyptern durchgeführt. Bis heute ist die Kraft des Meersalzes ungebrochen und wird bei der Thalasso-Behandlung ebenso angewendet als auch beim Floaten und der Behandlung zahlreicher Hauterkrankungen. Ob im Rahmen der Ernährung, der Gesundheit oder auch der Schönheitspflege, das Salz aus dem Meer findet einen vielfältigen und sehr effektiven Einsatz.

Vollbäder mit Meersalz lassen sich gleich für mehrere Beschwerden einsetzen. Stress zum Beispiel lässt mit einem Bad aus 500g Meersalz deutlich nach. Das Meersalz ins laufende Wasser einfließen lassen, das nicht mehr als 36-38 Grad haben sollte. Rund 15 Minuten kann man nun darin entspannen. Anschließend lauwarm abduschen und sich für mindestens 30 Minuten ausruhen und man fühlt sich schon wesentlich stressfreier.
Auch bei Erkältungen lindern nicht nur Inhalationen und Nasentropfen mit Meersalz die schlimmsten Symptome, sondern ein Erkältungsbad aus Meersalz, 5 Tropfen Rosmarinöl, 5 Tropfen Eukalyptusöl, 5 Tropfen Thymianöl und zu guter Letzt 5 Tropfen Lavendelöl, nimmt dank den entzündungshemmenden und schleimlösenden Eigenschaften den Druck auf der Nase und den Bronchien. Wichtig ist es allerdings, sich anschließend ins Bett zu legen und sowohl nachzuruhen als auch auszuschwitzen.
Eine tolle Pflege für die Füße lässt sich mit einem Fußbad aus 5l Wasser, 4 Esslöffel Meersalz und 5 Tropfen Limettenöl erzielen. In dieser Mischung die Füße bei lauwarmen Temperaturen für 15 Minuten zu baden, lässt eine streichelzarte Haut zurück und gibt neue Energie. Einschläfernd und wärmend dagegen ist es, wenn man sich Salzsocken über Nacht anzieht. Diese regen die Durchblutung an, reduzieren Entzündungen und helfen selbst bei einem akuten Gichtanfall.
Leidet man als Frau unter den typischen Problemzonen an Bauch, Beine, Po und Oberarme, dann sollte man einmal folgende besondere Rezeptur zur Anwendung bringen. Für die regelmäßige Massage an den problematischen Zonen benötigt man eine Mischung aus 20ml Algenöl, 30ml Mandelöl, je 5 Tropfen Thymian- und Atlaszedernöl, 10 Tropfen Lavendelöl, 15 Tropfen Zitronenöl, sowie 3 Tropfen Zypressenöl. Die komplette Mischung in eine gut verschließbare Flasche geben, vermischen und trocken aufbewahren. Rund sechs Monate hält die eigene Massageöl-Mischung und sollte über einige Wochen lang morgens und abends mit einem Massagehandschuh einmassiert werden. Neben einem beruhigenden Effekt, hilft das Öl zu entschlacken und zu entgiften.
Ob man nur zum reinen Meersalz greift oder ein Präparat aus einem der Bestandteile des Meeres zum Einsatz bringt, ist eines auf jeden Fall sicher: Die Kraft der blauen Fluten wirkt sich auf den Organismus des Menschen äußerst positiv aus. Unterstützend lässt sich zudem Seefisch mit in den Speiseplan einbauen oder auch hin und wieder Meeresfrüchte und Algen.
Ein kleiner Tipp zum Ende: Trägt man echten Silberschmuck, dann sollte man diesen beim Meersalzbaden ruhig anlassen, denn anschließend ist er von jeglichen Gebrauchsspuren befreit und glänzt wie neu poliert.
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