14. Dezember 2009
Im Bereich der alternativen Medizin werden vielfach zur Prävention und zur Behandlung unterschiedlicher Beschwerden Schüßler Salze zur Anwendung gebracht. Der Ursprung dieser auf körpereigenen Mineralsalzen basierenden natürlichen Heilmittel, findet sich in der Homöopathie.
Weiterentwickelt wurden diese alternativmedizinischen Arzneimittel durch Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898), der davon ausging, dass bei einem Defizit der Mineralsalze sich viele Erkrankungen und Beschwerden ihren Weg bahnen können. Insgesamt 12 Mineralsalze plus 15 Ergänzungsmittel, letztere entdeckt durch weitere Wissenschaftler, können bei der alternativen Therapie eingesetzt werden. Erhältlich sind die Schüßlersalze als Tabletten oder auch Salben und werden auf den Konstitutionstyp abgestimmt eingenommen.
Da auch bei den Schüßler Salzen die ganzheitliche Betrachtung des Menschen ein wichtiger Bestandteil ist, wird nicht nur ein einzelnes Symptom behandelt, sondern zunächst der allgemeine Zustand untersucht und betrachtet.
Der Konstitutionstyp selbst setzt sich aus körperlichen Merkmalen, Antlitzzeichen und beinhaltet gleichzeitig die innere Ursachenforschung der Erkrankung. Da Schüßler Salze keine Nebenwirkungen aufzeigen und auch nicht verschreibungspflichtig sind, bieten sie eine gute Möglichkeit der Eigenbehandlung. Diese eignet sich im Übrigen auch für Kinder und bietet somit die Möglichkeit bei einer Vielzahl an Beschwerden für eine Linderung sorgen zu können ohne den Körper durch chemische Zusätze ergänzend zu belasten.
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