27. Februar 2009
Verzicht macht glücklich? Tatsächlich berichten viele Verfechter der sogenannten Schrothkur, einer Form des Heilfastens, von regelrechten Glücksgefühlen während der Kur. Grund ist die vermehrte Ausschüttung des Glückshormons Serotonin.
Glück und Leichtigkeit soll sie bringen, die Kur, die ihr Namensgeber Johann Schroth als Mittel zur Entsäuerung und Entgiftung des alltagsgeschundenen Körpers entwickelt hat. Viele Fastende berichten während der Schrothkur über eine bewusstere Wahrnehmung der Umwelt, was sich vor allem während Kuraufenthalten auf dem Land bezahlt macht. Auch bei Migräne, Wechseljahrsbeschwerden und dem Burnout-Syndrom soll das Fasten wahre Wunder bewirken.
Bei der Schrothkur beginnt der Tag mit einem Kräutertee und feuchtkalten Wickel, der rasch angewärmt wird. Er ist geprägt von viel Bewegung und einer stark kalorien- und salzreduzierten Kost ohne tierisches Eiweiß, aber auch einem festen Trinkprogramm mit wechselnder Flüssigkeitsmenge. Dabei sind an vier Tagen die Woche zwei Gläser Schrothwein erlaubt.
Es geht bei der Schrothkur nicht um eine dauerhafte Diät, sondern lediglich um eine kurzzeitige Entlastungskur, für die ein Aufenthalt in speziellen Hotels empfohlen wird. Richtig angewendet soll eine Schrothkur sich nicht nur positiv auf die Gesundheit auswirken, sondern auch eine richtige Anti-Aging-Maßnahme sein.
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