29. Oktober 2009
Zur Behandlung verschiedener Beschwerden und Krankheiten, kann eine Ölkur durchgeführt werden. Dafür werden Pflanzenöle für eine Mundspülung verwendet.
Es wird empfohlen, eine Ölkur mindestens sechs Wochen lang anzuwenden. Prinzipiell kann die Dauer einer Kur aber individuell festgelegt werden. Dabei sollte man die Spülungen mit den pflanzlichen Ölen zwei- bis dreimal täglich durchführen. Die am häufigsten verwendeten Öle für eine Ölkur sind Sonnenblumenöl, Sesamöl, Kürbiskernöl oder Olivenöl. Bei Olivenöl sollte jedoch der strenge Nachgeschmack bedacht werden. Beginnen sollte die Ölkur am frühen Morgen, nach dem Aufstehen. Auf nüchternen Magen wird ein Esslöffel mit kalt gepresstem Öl eingenommen. Das Öl sollte dann etwa zehn bis fünfzehn Minuten lang im Mund behalten werden. Dabei wird es hin und her bewegt und zwischen den Zähnen durchgezogen. Das ist nicht so einfach, denn der starke Geschmack der Öle ist nicht jedermanns Sache. Aber durch das ständige Schlürfen und Kauen des Öls werden die Krankheitserreger sowie die Schlacken- und Giftstoffe aus dem Blut und dem Gewebe gezogen. Nach Ablauf der empfohlenen Zeit wird das Öl wieder ausgespuckt. Danach müssen Mund und Zähne gründlich gereinigt werden. Auch das Waschbecken sollte einer Reinigung unterzogen werden.
Risiken und Nebenwirkungen bei einer Ölkur sind nicht bekannt. Da die Kur preiswert und leicht durchzuführen ist, eignet sie sich hervorragend für den Hausgebrauch.
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