18. Juni 2011
Immer mehr beginnt auch die klassische Schulmedizin bei uns sich mit den fernöstlichen Heilmethoden zu beschäftigen. Immerhin haben sich diese Methoden oft über Jahrtausende entwickelt und bewährt. Viele Ärzte betonen immer wieder, wie gut sich beide Wege verbinden lassen und im Sinne des Patienten eine sinnvolle Ergänzung füreinander bilden.
Besonders beliebt wird bei uns die Moxa-Therapie, auch Moxibustion genannt. Der Arzt arbeitet hier mit den bekannten Akupunkturpunkten, allerdings werden diese nicht mit Nadeln punktiert. Zum Einsatz kommen Moxa-Zigarren, die aus Beifußkraut bestehen. Die Zigarren werden entzündet und recht nah an die Akupunkturpunkte herangehalten. Bis zu einer Nähe von circa fünf Milimetern nähert der Therapeut sich damit der Haut, sodass der Punkt an der Haut erwärmt, aber nicht verbrannt wird. Dadurch wird der Blutfluss im Körper positiv stimuliert. Die Chinesen sprechen von einer Unterstützung des Chis.
Die Moxa-Methode hilft besonders bei Verspannungskopfschmerzen und diversen Rückenschmerzen. Allerdings sollte die Therapie nicht angewandt werden, wenn beim Patienten Fieber oder eine akute Entzündung diagnostiziert wurde. Die Wärme kann hier die Symptome verstärken.
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Die Moxa-Therapie ist eine klassische chinesische Heilmethode, die sich in der asiatischen Volksmedizin als auße...