Als Menschen, die sich einen gesunden und aktiven Lebensstil verschrieben haben, möchten wir unseren Körper möglichst frei von künstlichen Substanzen und Chemikalien halten. Das ist der Grund, warum wir Bio-Produkte gegenüber konventionellen Waren bevorzugen. Doch wie sieht es, wenn uns einige Beschwerden das Leben alles andere als leicht machen und wir den Blick Richtung Medikamentenschrank wandern lassen?

Auch bei gesundheitlichen Problemen haben wir die Möglichkeit, zunächst auf natürliche Behandlungsmethoden zu verlassen. Wir nennen Ihnen vier Alternativen zu Tabletten und Co.
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben belegt, dass eine Massage die typischen Symptome einer Depression deutlich lindern können. Experten gehen davon aus, dass Massagen die Ausschüttung von stimmungsaufhellenden Gehirnbotenstoffen wie Endorphinen stimulieren.
Die Ursache scheint dabei nicht allein in der körperlichen Behandlung zu liegen. Offenbar scheint auch das intime Gefühl der Berührung zu einer Linderung der Depression beizutragen. In einigen Studien war der Effekt von Massagen ähnlich stark wie die Wirkung von Antidepressiva.
Wenn Sie sich seit langer Zeit jede Nacht mit den Kopf voller Gedanken hin und her wälzen und nicht zum Schlaf finden, kann Tai Chi eine Lösung sein.
Die ursprünglich vor mehr als 2500 Jahren in China als Kampfsportart entwickelte Übungsabfolge mit meditativen Charakter kann laut neuesten Erkenntnissen milde Formen von Schlafstörungen beheben. In einer Studie profitierten die Teilnehmer von der beruhigenden Wirkung Tai Chis, nachdem sie es für 16 Wochen praktizierten.
Die Ureinwohner Südamerikas nutzen seit Jahrhunderten Bromelain, um fast jegliche Art von Verwundungen zu behandeln. Die moderne Forschung fand heraus, dass eine Substanz im Bromelain entstehende Entzündungsherde eindämmt und die Blutzirkulation an den behandelten Körperstellen verbessert. In Krankenhäusern wird bei Operationen Bromelain injiziert, um ein Anschwellen der Operationsnarbe zu verhindern.
Bromelain ist in Pillenform erhältlich. Da die es jedoch zu einer Verdünnung des Blutes führen kann, sollte vor Einnahme ein Arzt konsultiert werden.
Seit Jahren liefern Untersuchungen westlicher Mediziner immer mehr Belege dafür, wie effektiv die fernöstliche Heilmethode tatsächlich ist.
Mittlerweile hat die Akupunktur in der modernen Medizin einen festen Platz zugesprochen bekommen. Das Ansetzen der Nadeln an verschiedenen Körperpunkten kann bereits nach sechs Sitzungen chronische Schmerzen längerfristig beseitigen. Eine aktuelle Studie kam sogar zu den Schluss, dass Akupunktur bei Schmerzen im unteren Rückenbereich besser helfe, als die herkömmliche Behandlungsmethodik.
Während asiatische Ärzte glauben, dass durch Akupunktur Energieströme in unserem Körper gelenkt werden, haben westliche Mediziner eine pragmatische Sicht der Dinge. Sie gehen davon aus, dass das Einstechen der Nadeln unseren Organismus dazu veranlasst, körpereigene Opiode (Schmerzhemmer) auszuschütten, die wiederum zu einer Reduktion der Schmerzen führen.
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