26. Oktober 2009
Zur Entschlackung und Entgiftung des Körpers oder auch zur Entspannung wird eine Körperpackung empfohlen. Dabei kommen verschiedene Varianten zum Einsatz.
Durchgeführt werden Körperpackungen von Wellnesseinrichtungen, Schönheitsfarmen, Kosmetiksalons oder von Heilpraktikern. Dabei werden den Packungen oder Wickeln Zusatzstoffe beigegeben, die vom Körper gut aufgenommen werden. Auf diese Weise wird der Körper entschlackt, Bindegewebe gefestigt und die Haut mit wichtigen Mineralien versorgt. Außerdem wird die Durchblutung angeregt. Für die Anwendung von Körperpackungen gibt es verschiedene Methoden.
1. Algenpackungen
Bei einer Algenpackung behandelt man den Körper mit Algen aus dem Meer, die viele wertvolle Inhaltsstoffe in sich bergen. Die Algen werden entweder in pulverisierter Form oder frisch verwendet. Das Pulver wird in eine Schüssel gegeben und mit warmem Wasser zu einem dicken Brei verrührt. Danach wird dieser Algenbrei auf die Körperstellen, die behandelt werden sollen wie zum Beispiel Arme, Beine, Hüften, Gesäß oder Rücken aufgetragen und mit Klarsichtfolie umwickelt, damit der Brei besser einziehen kann. Nach rund 30 – 40 Minuten wird die Algenpackung wieder entfernt. Diese Form der Körperpackung lässt sich auch gut zu Hause anwenden.
2. Bodywrapping
Bodywrapping kommt vor allem gegen Cellulite zur Anwendung. Dabei werden die Problemzonen des Körpers mit Bodycremes, Algen oder Schlamm eingerieben und anschließend mit Plastikfolie umwickelt, um die Durchblutung zu fördern, kleine Fettpölsterchen zu reduzieren oder das Bindegewebe zu festigen. Nach dem Anlegen des Körperwickels wird die behandelte Person für eine Stunde warm zugedeckt, damit der Körper ins Schwitzen gerät. Um einen sichtbaren Effekt zu erzielen muss das Bodywrapping jedoch regelmäßig durchgeführt werden.
3. Fangopackungen
Fangopackungen erfreuen sich besonderer Beliebtheit. Mit diesem heißen Mineralschlamm können zahlreiche Beschwerden wie zum Beispiel Rheuma, Rückenschmerzen, Neurodermitis, Hexenschuss oder Menstruationsbeschwerden behandelt werden. Ebenso dienen Fangopackungen Wellness- und Schönheitszwecken. Für die Anwendung wird die Fangopackung auf rund 60 – 80 Grad Celsius erwärmt. Nach der Abkühlung trägt man sie auf die Körperstelle auf, die behandelt werden soll. Ähnlich wie beim Bodywrapping wird die behandelte Person warm zugedeckt und lässt die Fangopackung etwa eine halbe Stunde lang auf sich einwirken.
4. Moor- und Schlammpackungen
Ähnlich verfahren wie bei den anderen Anwendungen, wird auch bei Moor- und Schlammpackungen. Während früher die Patienten ganz im Moor badeten, streicht man sie heute nur mit Moor ein und umwickelt sie mit Tüchern oder Folie, um die Durchblutung der behandelten Körperstellen anzuregen. Wichtig ist auch hier die Regelmäßigkeit der Anwendungen.
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