Unterschiedliche Anwendungsgebiete und Funktionsweisen sowie Durchführung einer Kneipp-Kur

Nackte Frauenfüße in flacher Schale mit Steinen im Wasser, Fußmassage

Die Kneipp-Kur als Behandlungsmethode mit Wasser und Heilpflanzen

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  • von Paradisi-Redaktion

Unter einer Kneipp-Kur oder einer Kneipp-Therapie versteht man Behandlungsverfahren des Pfarrers Sebastian Kneipp. Dabei kommen verschiedene Anwendungen mit Wasser, Heilpflanzen sowie Ernährungs- und Bewegungstherapien zum Einsatz. Zur Stärkung des Immunsystems oder zur Linderung von zahlreichen Beschwerden wird sie empfohlen.

Ziel und Zweck einer Kneipp-Kur, die auch als Kneipp-Therapie oder Kneipp-Medizin bezeichnet wird, ist die Behandlung von Krankheiten und Beschwerden mit Hilfe der Behandlungsmethoden von Sebastian Kneipp. Dabei werden verschiedene Anwendungen mit Wasser und Heilpflanzen vorgenommen. Auch Ernährung und Bewegung spielen bei der Kneipp-Kur eine wichtige Rolle.

Zu den Zielen der Kneipp-Therapie gehören die Stärkung des körpereigenen Immunsystems und das Aktivieren der Selbstheilungskräfte. Auf diese Weise sollen Beschwerden gelindert und Krankheiten verhindert werden.

Hintergründe

Benannt wurde die Kneipp-Kur nach dem deutschen Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897), der die Wasserkur international bekannt machte und die Kneipp-Medizin ins Leben rief. Noch heute gibt es in Deutschland ca. 660 Kneipp-Vereine, die insgesamt rund 160.000 Mitglieder umfassen.

Orte, die die Wasserkuren nach Sebastian Kneipp durchführen, werden als Kneipp-Kurorte bezeichnet. Eine Kneipp-Kur wird sowohl zur Behandlung von Krankheiten als auch vorbeugend durchgeführt.

Funktionsweise

Grundlage der Kneipp-Medizin ist das Hervorrufen einer Reizreaktion des Organismus. Auf diese Weise sollen die natürlichen Reaktionen des Körpers für die Behandlung genutzt werden. Die Kneipp-Medizin versteht sich nicht als Gegenstück zur Schulmedizin, sondern als Ergänzung und kann mit anderen Therapien kombiniert werden.

Wirksamkeit

Die medizinische Wirksamkeit der Kneipp-Kur konnte nicht bewiesen werden. Es gibt jedoch Hinweise auf eine positive Wirkung bei bestimmten Symptomen, wie zum Beispiel Krampfadern. Unumstritten hingegen ist die wohltuende Wirkung einer Kneipp-Kur für Körper, Geist und Seele.

Anwendungsbereiche

Zur Anwendung kommt eine Kneipp-Kur unter anderem:

Dann sollte die Kneipp-Therapie nicht angewendet werden

Nicht sinnvoll ist die Kneipp'sche Ganzheitstherapie dagegen bei

Wer unter Angina Pectoris oder Herzrhythmusstörungen leidet, sollte vor einer Kneipp-Behandlung einen Arzt befragen.

Besser zuhause einschlafen mit entspannenden Güssen von Kneipp

Frau mit aufgerissenem Mund und geschlossenen Augen unter der Dusche
Junge Frau reagiert überrascht auf heißes oder kaltes Wasser © Lars Zahner - www.fotolia.de

Bei Einschlafproblemen können Kneipp´sche Anwendungen im heimischen Badezimmer helfen. Zum Wassertreten eignet sich zum Beispiel ganz einfach die Badewanne: Kaltes Wasser einlassen und im Storchengang ein paar Minuten auf und ab gehen.

Ebenfalls hilfreich als Einschlafhilfe sind Kniegüsse, „auch für Anfänger gut geeignet“, sagt Prof. Eberhard Volger vom Kneippärztebund in der Apotheken Umschau. Der kalte Wasserstrahl wird dabei von der Außenseite der Füße langsam bis zum Knie und an der Innenseite wieder abwärts geführt. Nach zwei Durchgängen an beiden Füßen begießt man die Fußsohlen. Danach nicht abtrocknen, sondern das Wasser nur abstreifen und Strümpfe überziehen.

Entweder bewegt man sich dann bis zum Wiedererwärmen der Füße – oder geht gleich ins Bett. Für die Güsse ist die Duschbrause übrigens nicht geeignet. Sie mischt dem Wasser zu viel Luft bei, was den Kältereiz vermindert. Besser ist, den Duschkopf abzuschrauben, damit das Wasser drucklos über die Haut plätschern kann.

Venentraining zu Hause ist mit einfachen Mitteln möglich

Wie das Badezimmer zum Kniepp-Kurzentrum wird

Ansicht von oben: mit Wasser gefüllte Badewanne in modernem Badezimmer
modern bathroom with a tub (3D rendering) © victor zastol'skiy - www.fotolia.de

Müde Blutgefäße, die sich mit schweren, schmerzenden Beinen bemerkbar machen, können zu Hause mit einfachen Mitteln wieder munter gemacht werden: Entweder mit "kneippen" in der Badewanne oder mit einem kalten Knieguss, rät der Kurarzt und Kneippexperte Dr. Robert M. Bachmann im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber.

Kneipp'scher Storchengang und Knieguss in der Badewanne

Für den Kneipp'schen Storchengang lässt man so viel kaltes Wasser in die Badewanne, dass die Waden zu dreiviertel umflossen werden. Für den Knieguss schraubt man den Duschkopf von der Brause und führt das Wasser im sanften Schwall am rechten Fuß außen beginnend bis zum Knie hoch und innen wieder abwärts. Wichtig ist die Wassertemperatur. Sie soll 12 bis 18 Grad Celsius betragen.

"Nach einem Knieguss kann der Kälte- und Spannungseffekt auf die Venen bis zu acht Stunden anhalten", sagt Bachmann. Der Kältereiz zieht die Blutgefäße zusammen. Das trainiert die Gefäßmuskulatur.

Beim Storchengang in der Wanne kommt die Bewegung hinzu, welche die "Muskelpumpe" aktiviert. Sie ist wichtig, um den Blutfluss in den Venen körperaufwärts anzutreiben.

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    Mehrere Pillen auf Handfläche, weißer Hintergrund
    Pillen © Ray - www.fotolia.de

    Anwendungen wie das Wassertreten nach Sebastian Kneipp regen den Kreislauf und den Stoffwechsel an und können das Immunsystem unterstützen.

    Ärzte an der Klinik Bad Wörishofen konnten jetzt nachweisen, dass Patienten mit hohem Blutdruck ebenfalls von Kneipp-Kuren profitieren können. Von 98 Kurpatienten mit hohen Blutdruckwerten erhielt die eine Hälfte zusätzlich zur normalen Therapie Anwendungen nach Kneipp. Ihre körperlichen Werte waren anschließend deutlich besser als bei der Kontrollgruppe. Auch auf körperliche Belastungstests reagierten sie positiver.

    Am Ende der Therapie konnten bei den meisten, die auch nach Kneipp behandelt wurden, sogar die blutdrucksenkenden Mittel reduziert werden.

    Test: Helfen Kneipp-Anwendungen tatsächlich gegen Bluthochdruck?

    Weiblicher Fuß mit im Wasserbad umgeben von Stein, Tattoo am Fußgelenk
    fussbad © reises - www.fotolia.de

    In einer Studie haben Ärzte der Klinik Bad Wörishofen getestet, ob die bekannten, alternativen Kneipp-Therapien, benannt nach Pfarrer Sebastian Kneipp, tatsächlich wirken. 50 von 98 Kur-Patienten, die wegen Bluthochdrucks in Behandlung waren, erhielten neben den üblichen Therapien über einen Zeitraum von drei Wochen zusätzlich Kneipp’sche Anwendungen.

    Das Ergebnis zeigte, dass regelmäßig durchgeführte Güsse mit kaltem Wasser tatsächlich dazu beitragen, den Blutdruck zu senken. Bei den Studien-Teilnehmern, die sich einer Kneipp-Therapie unterzogen, war zu verzeichnen, dass die Blutdruck-Werte im Rahmen von körperlicher Betätigung weniger anstiegen, als es bei der Kontrollgruppe der Fall war. Somit war ihre Gesamtleistung besser und so konnte die Dosis der blutdrucksenkenden Mittel zur Beendigung der Reha herabgesetzt werden.

    Fußbäder helfen bei Kindern mit Einschlafproblemen

    Kleines Mädchen sitzt mit buntem Schwimmreifen am Beckenrand und plantscht mit den Füßen im Wasser
    Little girl in swimming pool © famveldman - www.fotolia.de

    Viele Eltern kennen diese Szene: Sie bringen ihre Kinder ins Bett und kurze Zeit später kommen diese wieder und klagen darüber, dass sie nicht einschlafen können. Wenn selbst ein Glas warme Milch mit Honig oder eine Gute Nacht-Geschichte nicht mehr helfen, sollten es Eltern mal mit den bewährten Kneipp-Anwendungen versuchen.

    Nicht nur bei Erwachsenen, auch bei Kindern können diese nämlich wahre Wunder wirken, wie Kinderärztin Dr. med. Nina Gatter im Apothekenmagazin "Baby und Familie" rät. Ein warmes Fußbad oder ein Brust- beziehungsweise Wadenwickel mit warmen Tüchern vor dem Zubettgehen können das Einschlafproblem beheben.

    Am besten sollten sich interessierte Eltern vorher noch einmal mit ihrem Kinderarzt über mögliche Anwendungen beraten.

    Den Körper durch Kneipp-Anwendungen winterfest machen

    Frauenbeine am Wasser, Frau geht mit nackten Füße am Strand spazieren
    Trying water © Elenathewise - www.fotolia.de

    In der Winterzeit werden die meisten Erkältungen gezählt. Während es in den eigenen vier Wänden, bei der Autofahrt sowie am Arbeitsplatz dank Heizung angenehm warm ist, herrscht draußen eisige Kälte, auf die der Körper in vielen Fällen durch das viele Heizen nicht eingestellt ist. Doch es gibt Kneipp-Anwendungen, um seine Abwehrkräfte zu stärken und damit Schnupfen und Husten vorzubeugen.

    Eine Möglichkeit, um die Kältebelastung zu simulieren, ist ein warmes Bad oder eine Dusche, die mit Kältereizen kombiniert werden. Diese Kaltwassergüsse müssen kurz sein und man sollte sie zwei bis vier Mal wiederholen. Wer sich nach einer heißen Dusche kalt abbrausen möchte, sollte darauf achten, an Armen und Beinen zu beginnen und anschließend zum Rumpf überzugehen.

    Eine andere Möglichkeit, seinen Körper fit für den Winter zu machen, ist das Tau- oder Schneetreten. Dies kann man beispielsweise im eigenen Garten tun. Voraussetzung dafür ist, dass die Füße warm sind, wenn man aus dem Haus tritt.

    Insgesamt ist festzuhalten, dass sich der Körper langsam an die Anwendungen gewöhnen muss - das bedeutet, dass eine Regelmäßigkeit wichtig ist und zudem darf man anfangs nicht übertreiben: Wenn es unangenehm wird, lieber aufhören und am nächsten Tag wieder probieren.

    Kneippen als Heilverfahren stellt sich in Studie als gut für Senioren und Pflegekräfte heraus

    Älteres Paar sitzt auf Steg, nackte Füße über Wasser am Gebirgssee
    Couple sitting at the sea © falkjohann - www.fotolia.de

    In einer kürzlichen Studie der Uniklinik Charité in Berlin konnte man erkennen, dass die Bewohner von Seniorenheimen mit Kneipp-Anwendungen offenbar gesünder sind und die Pflegekräfte zufriedener als im reinen Durchschnitt. Warum? Weil die Heimbewohner von der Zuwendung profitieren. So ist zum Beispiel die Körperwäsche mit Massagen verbunden. Aber auch die Pfleger gehen in ihrer Arbeit mit diesem Naturheilverfahren auf.

    Rund neun von zehn Senioren empfinden das Kneippen als gut für die eigene Gesundheit, so der Leiter der Studie. Dieser zielt nun auf eine ähnliche Studie ab, die aufzeigen soll, ob und wieviel man durch das Kneipp-Verfahren Schmerz- und Schlafmittel sparen kann.

    Für die Studie befragten Wissenschaftler 29 Pflegekräfte und 64 Senioren. Die Studie wurde vom Zentrum für Qualität in der Pflege und vom Kneipp-Bund gefördert. Laut Angaben des Kneipp-Bundes wenden dieses Verfahren 17 Seniorenheime und etwa 300 Kitas in Deutschland an.

    Kneippen stärkt das Immunsystem auch schon bei Kindern

    Grafik Wassertropfen fallen von Bambusblättern
    Water drops folling from a bamboo leaf © Andrejs Pidjass - www.fotolia.de

    Als der Allgäuer Pfarrer Sebastian Kneipp vor rund 160 Jahren die heilende Wirkung des Wassers entdeckte, ahnte er sicher noch nicht, dass das Kneippen heute zu einem festen Bestandteil von natürlichen Heilverfahren geworden ist.

    Inzwischen konnten Forscher und Wissenschaftler nachweisen, dass Güsse, Bäder und auch Wickel Beschwerden lindern können. Zudem wird das Immunsystem gestärkt.

    Entscheidend ist die Regelmäßigkeit der Anwendung mit warmem und kaltem Wasser. Dadurch trainiert der Körper schneller auf Reize reagieren zu können. Nicht nur die Abwehr wird verbessert, auch Herz und Kreislauf werden angeregt und somit gestärkt.

    Die Anwendung bei Kindern

    Sogar Kindern wird das Kneippen empfohlen. Nur sollten die Reize hier nicht zu stark sein. Kinder können beispielsweise in einem Eimer mit 16 bis 18 Grad kaltem Wasser treten, so dass immer ein Fuß nicht im Wasser ist. Anschließend gut abtrocknen und durch Laufen die Füße wieder erwärmen. Eine regelmäßige Anwendung senkt nachweislich die Anfälligkeit gegenüber Infekten.

    Bei den berühmten Wadenwickeln bei Fieber sollten Eltern unbedingt darauf achten, dass die Wickel nicht zu kalt sind. Experten empfehlen, dass die Temperatur der Wickel nicht mehr als ein bis zwei Grad unter der Körpertemperatur vom Kind liegen darf.

    Das Kneipp-Konzept in Seniorenheimen - wie es wirkt und wem es helfen kann

    Alte Frau sitzt auf Bett im Heim und lächelt in Kamera
    Blickkontakt © Boris Franz - www.fotolia.de

    Immer mehr Seniorenheime machen sich die Wirkung des berühmten Kneipp-Konzeptes zunutze. Es wird mit Kräutern gekocht, es werden kalte Güsse gemacht und mit allen möglichen Anwendungen der Alltag im Altenheim angenehmer gemacht. Dies kommt nicht nur der Gesundheit zugute, auch verbessert sich dadurch die Beziehung zwischen den Bewohnern und den Pflegern.

    Vorbeugung und Linderung

    Die Kneipp-Anwendungen dienen dabei zum einen der Vorbeugung verschiedener Beschwerden; so werden die Abwehrkräfte gestärkt und der Kreislauf stimuliert. Zum anderen können die Tees, Güsse und Co. in vielen Fällen Medikamente ersetzen - und dies ganz ohne Nebenwirkungen.

    Ein positiver Nebeneffekt ist das Gedächtnistraining - die Bewohner lernen, welche Kräuter wie aussehen und riechen und bei welchen Beschwerden sie helfen können.

    Auf Dauer könnte sich dieses Naturheilverfahren in vielen weiteren Heimen durchsetzen. Die Bewohner erlangen auf sanfte Weise ein starkes Wohlbefinden, können sich untereinander helfen und haben zudem schlichtweg schönere Tage, und dies schon durch Kleinigkeiten, die ihnen eine Freude bereiten.

    Gegen Stress und Burnout helfen auch Kneippkuren

    Beine einer Frau schauen aus Badewanne mit viel Schaum raus
    bath series. feet ii © Alexey Stiop - www.fotolia.de

    Im 19. Jahrhundert hat der bayrische Priester und Therapeut Sebastian Kneipp die noch heute bekannten und beliebten Kneippkuren entwickelt. Dabei geht es um die Anwendungen von Wasseraufgüssen, besonders das Wechselspiel zwischen warmen und kalten Wasser und das sogenannte Wassertreten.

    Dieses Heilverfahren wird auch bei viele Reha-Kuren gegen Bluthochdruck verordnet. Zudem dient es auch gegen Stress und dem in der heutigen Zeit immer mehr auftretenden Burnout-Syndrom. Das Grundprinzip dieses Naturheilverfahrens lautet einfach Selbstheilung. Aber für die Anwendung muss man nicht extra in einen Kurort reisen, denn auch zu Hause in der Badewanne oder in der Dusche kann man die kalten oder warmen Wassergüsse durchführen.

    Nach einem Vollbad im einem 36 bis 38 Grad warmen Wasser, mit verschiedenen pflanzlichen Wirkstoffen, beispielsweise Thymian oder Melisse, kann man sich dann kalt duschen und anschließend im Bett ausruhen. Zudem gibt es noch verschiedene andere Anwendungen, wie auch bestimmte Wickel. Doch wer Probleme mit dem Herzen hat, der sollte vorher darüber mit seinem behandelnden Arzt sprechen.

    Risiken und Nebenwirkungen

    Unerwünschte Nebenwirkungen treten bei einer Kneipp-Therapie nur selten auf. In manchen Fällen kann es bei der Anwendung von pflanzlichen Mitteln zu einer Allergie kommen.

    Gelegentlich ist auch eine vorübergehende Erstverschlechterung möglich.

    Kostenübernahme

    Die Kosten für hydrotherapeutische Anwendungen und diverse pflanzliche Präparate im Rahmen der Kneipp-Therapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wie hoch die Zuzahlung ist, hängt von der jeweiligen Kasse ab.

    Durchführung einer Kneipp-Kur

    Kneipp-Kuren sind medizinische Maßnahmen, die normalerweise drei bis vier Wochen in Anspruch nehmen. Durchgeführt werden sie an anerkannten Kneipp-Kurorten.

    Das komplexe Naturheilverfahren besteht aus fünf Pfeilern: der

    Hydrotherapie

    Als Hydrotherapie bezeichnet man verschiedene Anwendungen mit Wasser. Sie sieht verschiedene kalte und warme Anwendungen wie

    vor. Die kalten Anwendungen dienen ähnlich einem Saunabesuch dem Training des Gefäßsystems und Kreislaufs. Denn nach einem kalten Guss oder Wickel erfolgt stets eine Erwärmung. Dadurch erweitern und verengen sich die Blutgefäße im steten Wechsel. Unterstützend werden die Wasseranwendungen mit Heilkräutern kombiniert.

    Beim Wassertreten watet der Patient durch Wasserbecken oder Wasserläufe, die einem Bach ähneln. Dabei nimmt er kräftige Tritte vor, um auf diese Weise die Durchblutung anzuregen.

    Mit Wassertreten die Durchblutung anregen
    Mit Wassertreten die Durchblutung anregen

    Eine weitere Variante sind die Kneippschen Güsse. Dazu wird ein Wasserstrahl mit geringem Druck auf den Körper oder eine bestimmte Körperstelle wie

    gerichtet.

    Begonnen wird zunächst mit den Füßen und den Armen, dann folgen die Körpermitte und der Kopf. Auf diese Weise wird der Kreislauf in Schwung gebracht.

    Mit dem Wasserstrahl der Kneipschen Güsse den Kreislauf in Schwung bringen
    Mit dem Wasserstrahl der Kneipschen Güsse den Kreislauf in Schwung bringen

    Phytotherapie

    Bei der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) kommen bestimmte Heilpflanzen ergänzend zur Anwendung. Dies kann in Form von

    Die Phytotherapie erfordert ein gewisses eigenes Heilpflanzenwissen oder das eines Profis
    Die Phytotherapie erfordert ein gewisses eigenes Heilpflanzenwissen oder das eines Profis

    geschehen. Sebastian Kneipp verfügte über ein großes Heilpflanzenwissen und so war es ihm möglich, Kräuter gezielt bei Beschwerden wie Fieber, Asthma, zur Belebung von Geist und Körper und zur Entgiftung anzuwenden.

    Bewegungstherapie

    Eine weitere wichtige Komponente der Kneipp-Anwendung ist die Bewegung. Denn regelmäßige Bewegung aktiviert den Körper und die Selbstheilungskräfte.

    • Die Muskulatur wird aufgebaut
    • die Gelenke werden entlastet und
    • das Herz-Kreislaufsystem wird trainiert.

    Besonders geeignet ist Bewegung an der frischen Luft, da der Körper so optimal mit Sauerstoff versorgt wird. Wichtig ist, dass nicht Höchstleistungen im Vordergrund stehen. Es geht vielmehr darum, den Körper durch sanfte Sportarten wie Schwimmen oder zügige Spaziergänge anzuregen.

    Zur Abhärtung und zur Bewegung wird dabei das Barfußlaufen angewandt. Dazu gehören auch

    Tautreten wird für die körperliche Abhärtung angewandt
    Tautreten wird für die körperliche Abhärtung angewandt

    Zudem wird bei der Bewegungstherapie auf einengende Kleidung verzichtet.

    Ernährungstherapie

    In Sachen Ernährung setzte Kneipp auf eine gesunde Vollwertkost.

    bilden den Kern der ausgewogenen Ernährung, die den Körper mit wichtigen Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen versorgt. Fette, Salze und Alkohol sollten gemieden werden.

    Nach Meinung von Kneipp ist dabei nichts verboten, aber alles sollte in Maßen genossen werden, also weder zuviel noch zuwenig.

    Eine gesunde, ausgewogene Ernährungsweise als wichtiger Bestandteil der Therapie
    Eine gesunde, ausgewogene Ernährungsweise als wichtiger Bestandteil der Therapie

    Ordnungstherapie

    Als Ordnungstherapie bezeichnete Sebastian Kneipp eine bewusste Lebensführung, die die Gesundheit erhält. Dazu gehören das Gleichgewicht zwischen

    • Arbeit und Freizeit,
    • Anstrengung und Ruhe sowie
    • zwischen Schlafen und Wachsein.

    In der Ordnungstherapie wird eine Lebensführung gelehrt, die ein Leben nach den Gesetzmäßigkeiten der Natur ermöglicht. Im Zentrum der Therapie steht die Annahme, dass jeder Körper einem eigenen naturgegebenen Rhythmus gehorcht. Daher sollten sich, abhängig vom individuellen Rhythmus, Ruhe- und Erholungsphasen abwechseln.

    Nach anstrengenden Phasen sorgen Meditation und Atemübungen für tiefe Entspannung und mehr Ruhe im Alltag.

    Wichtig ist dabei auch der Verzicht auf:

    • Genussgifte
    • Reizüberflutung
    • Risikofaktoren

    Einige Anwendungen der Kneipp-Kur lassen sich auch zu Hause durchführen. Wassertreten und Kneippsche Güsse können zum Beispiel in der heimatlichen Dusche oder Badewanne vorgenommen werden.

    Kneipp-Kuren sind auch zu Hause im Badezimmer möglich

    Gepflegte Frauenfüße in einer Schale mit Wasser, Steinen und weißen Blüten
    Female feet at spa pedicure procedure © Africa Studio - www.fotolia.de

    Am 17. Mai 1821 wurde Sebastian Anton Kneipp, der später Priester wurde, geboren. Dieser wurde vor allem durch seine Wasserkuren, insbesondere das Wassertreten bekannt, sodass man diese Therapie nach ihm benannte. Diese Wasserkuren, das heißt der Wechsel zwischen warm und kalt, dienen der Stärkung und Entspannung der Organe.

    Für diese Anwendungen ist es allerdings nicht nötig auch in einen Kurort zu fahren, denn auch zu Hause hat man die Möglichkeit diese Wechselgüsse im Badezimmer durchzuführen, wenn man einige Änderungen durchführen lässt. Wie die Vereinigung Deutscher Sanitärwirtschaft (VDS) berichtet, gibt es mittlerweile viele Hersteller für solche Installationen.

    So gibt es also die sogenannten "Kneippschläuche" und spezielle Gießrohre, die am Waschbecken, beziehungsweise in der Dusche oder Wanne angeschlossen werden. Bei der Dusche sollte man auch eine kleine Sitzbank einbauen, damit man beim Knie- oder Schenkelguss entspannen kann.

    Wer einen größeren Umbau plant, der kann auch im Badezimmer Fußbecken einbauen lassen, das besonders bei kleinen Badezimmern sich gleich an der Wanne befindet, so dass man auf dem Wannenrand sitzen könnte. In das Fußbecken sollte man auch einen Holzrost legen, damit die Füße etwas erhöht sind. Man muss jedoch nicht gleich das ganze Badezimmer umbauen, denn Armbäder sind auch im normalen Waschbecken möglich und in der Wanne kann man Wassertreten. Sebastian Kneipp starb am 17. Juni 1897 in Wörishofen.

    Kneipp-Kur im heimischen Badezimmer möglich

    Auch im heimischen Badezimmer kann man die Vorteile von Fußbad und Schenkeldusche nutzen

    Junge, dunkelhaarige Frau entspannt in Holzbadewanne, die Arme hiter Kopf über Wannenrand
    Donna in una spa di montagna © vision images - www.fotolia.de

    Die gute alte Kneipp-Kur gehört zum festen Bestandteil der deutschen Kureinrichtungen: Wechselbäder mit eiskalten Duschen für die Unterschenkel und das Wassertreten haben eine ebenso gesundheitsfördernde Wirkung wie entspannende Kräuterfußbäder.

    Das Kneipp-Programm für zuhause

    Wer nicht mehr nur in der normalen Dusche zwischen Heiß und Kalt wechseln möchte, sondern das gesamte Kneipp-Programm zuhause durchziehen will, kann dies nun auch tun: Auf der Internationalen Möbelmesse in Köln wurden neue Badezimmer präsentiert, die eine Kneipp-Kur im eigenen Bad möglich machen.

    Fußbäder und Schenkelduschen

    So kann zum Beispiel neben der eigentlichen Badewanne ein zusätzliches Fußbecken installiert werden, das einerseits für Fußbäder geeignet ist und andererseits den Wechsel zwischen kalten und warmen Wasser in Fußbecken und Wanne möglich macht.

    Für die kalte Schenkeldusche eignen sich dagegen größere Duschen mit eingebautem Sitz und einem Spezialschlauch. Dieser sollte zwei Zentimeter Durchmesser haben und sowohl an das kalte als auch an das warme Wasser angeschlossen werden.

    Wie wichtig Wasser für unseren Körper ist erfahren sie im Folgenden...

    Der therapeutische Effekt von Wasser auf Körper und Geist

    Richtig trinken - so geht's

    Man sollte 1,5 - 2 Liter Wasser am Tag trinken
    Man sollte 1,5 - 2 Liter Wasser am Tag trinken

    Der menschliche Körper besteht zu fast 80 Prozent aus Wasser - noch höher ist der Anteil im Gehirn, dem Sitz seiner mentalen Leistungsfähigkeit. Um körperlich und geistig fit zu bleiben, ist ausreichendes Trinken daher essenziell. Versorgen Sie Ihren Körper über den Tag mit genügend

    Dabei reicht es, 1,5 bis 2 Liter zu trinken, bei Hitze und sportlicher Betätigung entsprechend mehr. Niemand muss sich zwingen, 3 Liter oder mehr zu trinken - im Gegenteil, das spült bloß wichtige Salze (Elektrolyte) aus dem Körper.

    Finden Sie für sich die richtigen Getränke und ein gutes Wasser-Gleichgewicht, das hält Sie gesund und beugt Kopfschmerzen vor. Auch bei Diäten unterstützt Wasser die Abnahme, denn mehr trinken bedeutet längere Sättigung und verbrennt sogar einen geringen Anteil an Kalorien.

    Kneipp und Wassertreten

    Doch Wasser tut nicht nur von innen, sondern auch von außen gut. Wir alle genießen regelmäßig ein schönes Bad oder eine heiße Dusche, aber Wasseranwendungen lassen sich auch gezielt als Heilmittel einsetzen. So entdeckte Sebastian Kneipp, dass der Kontakt zu verschieden temperiertem Wasser zu Reaktionen von

    führt. Anwendungen wie das Wassertreten oder Wassergüsse

    • stabilisieren so Herz und Kreislauf,
    • sorgen aber auch für eine gestärkte Immunabwehr.
    • Gesundheitliche Probleme wie Venenleiden, Schlafstörungen, ständig kalte Füße und Beklemmungen können mit diesen einfachen Anwendungen erfolgreich therapiert werden.

    Zudem kann Wasser auch einfach der Seele gut tun - zum Beispiel durch Entspannung in einem Whirlpool.

    Wassertreten und andere Kneippsche Anwendungen für eine gestärkte Immunabwehr
    Wassertreten und andere Kneippsche Anwendungen für eine gestärkte Immunabwehr

    "Seeluft" für die Atemwege

    Es ist kein Geheimnis, dass die salzhaltige Luft in Meernähe positive Effekte auf die Gesundheit hat. Ob

    die Seeluft mit hohem Salzanteil beruhigt und heilt die Atemwege und hält Allergene im Schach.

    Doch man muss nicht unbedingt ans Meer fahren, um diesen Effekt genießen zu können. So gibt es in ganz Deutschland und Europa auch Bäder und Kurorte, die eine so genannte Saline im Angebot haben. Hier wird mit Hilfe von Schwarzdornbündeln die Luft mit verdunstetem Wasser angereichert, das der Lunge ebenso gut tut wie das an der Nordsee.

    Die salzhaltige Meerluft heilt die Atemwege
    Die salzhaltige Meerluft heilt die Atemwege

    Kneipp-Anwendungen für Kinder

    Die Heilkunde Kneipps gilt als sehr schonende Maßnahme, um die Möglichkeiten im Organismus zu erhöhen, Erreger zu bekämpfen und somit die Abwehrkräfte zu trainieren.

    Daneben wird mit der Vielzahl an Übungen aber zugleich der Zweck verfolgt, Schmerzen der Muskulatur sowie sämtlicher Körperbereiche zu unterbinden. Zu denken wäre beispielsweise an die lockere Bekleidung, die auf jedweden einengenden Charakter verzichtet. Wer zudem im Sommer häufiger barfuß läuft, wird ebenso das Immunsystem anregen.

    Kurzum, es handelt sich um eine Therapie, die in ihrer allumfassenden Form sogar Kindern helfen kann, bestimmte Leiden zu beheben – oder diese gar nicht erst entstehen zu lassen. Eine regelmäßige Anwendung wird daher angeraten.

    Warme und kalte Reize des Wassers

    Eltern sollten die einzelnen Therapieformen in jedem Falle möglichst schonend angehen. Der kindliche Körper muss sich zunächst an die erwünschten Reize gewöhnen. Das gilt in besonderem Maße für das Wasser.

    1. Hat die Tochter oder der Sohn ein warmes Bad in der Babywanne genossen,
    2. so wird er oder sie mit dem Bauch auf einen Wickeltisch gelegt.
    3. Ein Waschlappen, der zuvor in kaltes Wasser getaucht und kräftig ausgewrungen wurde, kann jetzt für etwa fünf bis zehn Sekunden auf dem Rücken des kleinen Erdenbürgers ausgebreitet werden.
    4. Anschließend darf das Kind zurück in die Wanne.

    Dieser Wechsel zwischen erhöhten und niedrigen Temperaturen regt das Immunsystem an und kann in späteren Jahren auch mit dem Duschkopf erzeugt werden.

    Das Wassertreten als ganzheitliche Therapie

    Oft ist die Durchblutung des Kindes gestört, wenn es

    • chronisch über Schmerzen klagt
    • sich müde fühlt
    • zu Hitzewallungen neigt oder
    • demgegenüber häufiger kalte Füße hat.

    In diesem Falle kann das Wassertreten die Durchblutung anregen und das Immunsystem stärken.

    Hierfür sollte das Kleine an einem Strand oder sanften Bach durch das in natürlicher Weise gekühlte Wasser laufen. Stellen sich erste Reize an den Füßen ein, so wird das Wasser verlassen.

    Wer keinen See in der Nähe kennt, darf freilich eine Metallwanne in den Garten stellen. Ebenso ist die Nutzung großer Schüsseln möglich. In ihnen kann das Kind zwar nicht laufen, aber doch beide Beine bewegen.

    Spielen an der frischen Luft

    Barfuß-Wanderwege sind für Kinder ein einzigartiges Erlebnis
    Barfuß-Wanderwege sind für Kinder ein einzigartiges Erlebnis

    Ratsam ist es zudem, das Kind nicht dauerhaft in den eigenen vier Wänden sitzen zu lassen. Je häufiger es sich unter freiem Himmel bewegt, desto eher wird sich sein Organismus an die vielzähligen Einflüsse der Natur gewöhnen.

    Die Eltern sollten die Sicherheit ihres Nachwuchses zwar stets beachten, doch ist davon abzuraten, einen allumfassenden Schutz aufbauen zu wollen. Das Kind darf gerne

    • ohne Schuhe und Strümpfe einmal über die Wiese rennen
    • die Beine in den nächsten Bachlauf stellen oder
    • sich in den Sand legen.

    Diese kleinen Maßnahmen erzeugen Spaß, stärken unbewusst aber auch das Immunsystem.

    Barfuß-Spielspaß an der frischen Luft stärkt das Immunsystem der Kinder
    Barfuß-Spielspaß an der frischen Luft stärkt das Immunsystem der Kinder

    Weiterführende Möglichkeiten

    Kombiniert werden können die vorgenannten Methoden mit einer Ernährungsweise nach Kneipp. Hierbei wird vor allem auf

    • frisches Gemüse und Obst
    • Wasser sowie
    • Getreide

    abgestellt.

    Die Gesundheit des Kindes profitiert davon eher als von den Produkten des Handels, die nicht selten mit Konservierungsstoffen oder Geschmacksverstärkern angereichert sind.

    Zudem empfiehlt es sich,

    • geringe Beschwerden beim Nachwuchs mit Heilpflanzen zu kurieren.

    Auch diese Anwendung geht auf Sebastian Kneipp zurück. Allerdings sollte sie nicht gänzlich ohne Vorwissen ausgeführt werden. Im Übrigen gibt es alleine in der Bundesrepublik gegenwärtig rund 250 Kneipp-Kindergärten, in denen die lieben Kleinen einen Einblick in die heilkundlichen Lehren des einstigen Theologen erlangen und sich häufiger unter freiem Himmel bewegen werden – statistisch treten hier seltener einmal Krankheiten auf.

    Wozu Erwachsene sich oft überwinden müssen, macht Kindern meist einen Riesenspaß

    Kneipp-Anwendungen bei Säuglingen führen zu den gleichen positiven Effekten wie bei Erwachsenen

    Baby sitzt in kleiner Badewanne, weißer Hintergrund
    Cute baby having bath in white tub © NiDerLander - www.fotolia.de

    Für Kinder sind Kneipp-Anwendungen meist ein wunderbares Spiel rund ums Wasser. Und es bringt ihnen den gleichen Nutzen wie Erwachsenen.

    Effekte auf die Gesundheit

    Die Wasseranwendungen trainieren die Blutgefäße und aktivieren dabei die Abwehrkräfte der Kleinen. "Durch ein Fußbad werden zum Beispiel Waden und Füße erwärmt, der Körper bis in die Schleimhäute des Nasen-Rachen-Raumes stärker durchblutet", erklärt Dr. med. Cornelia Czap, Kinder- und Jugendärztin in einer Münchner Gemeinschaftspraxis für Naturheilverfahren, im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Krankheitserreger haben es dann schwerer, sich durchzusetzen.

    Kurze Kneipp-Anwendung auch bei Säuglingen

    "Kneippen kann man sogar schon mit Säuglingen", sagt die Expertin. "Die Kälte- oder Wärmereize dürfen aber nur schwach sein." Zur Abwehrstärkung empfiehlt es sich, mindestens dreimal wöchentlich zu kneippen. Je jünger ein Kind ist, umso kürzer sollen die Anwendungen sein. Bei Babys beginnt man mit Wassertemperaturen, die kaum von der Körpertemperatur abweichen. Das Kind soll erst nach und nach an stärkere Reize gewöhnt werden.

    Bei kalten Anwendungen soll der Körper vor- und hinterher gut aufgewärmt werden, am besten durch Bewegung. Warme Füße sind ein Muss. Ausführliche Infos gibt es unter www.kneippbund.de.

    Grundinformationen zur Kneipp-Kur

    • Unterschiedliche Anwendungsgebiete und Funktionsweisen sowie Durchführung einer Kneipp-Kur

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    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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