Klopftherapie

Das Klopfen auf bestimmte Akupunkturpunkte löst energetische Blockaden

Wenn wir unter bestimmten Ängsten oder emotionalen Belastungen leiden, so hat dies mit einer Störung oder Blockade in unserem körpereigenen Energiesystem zu tun. Mithilfe der Klopftherapie kann dieser energetische Stau gelöst und die Beschwerden gelindert werden. Die Klopftherapie stammt aus der Akupunktur. Mit den Fingerspitzen beklopft man die Akupunkturpunkte des Körpers in einer bestimmten Reihenfolge; auf diese Weise wird die Blockade gelöst und die Heilung setzt ein.

Männerhand wird von Frauenhänden massiert
Handmassage © Swifter - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Klopftherapie

Bei der Klopftherapie handelt es sich um eine alternative Behandlungsmethode, die auf den Meridian-Energie-Techniken basiert. Mit ihrer Hilfe sollen Blockaden gelöst und damit psychische und physische Belastungen bekämpft werden. Dabei bedient sich die Klopftherapie auch des Wissens der Akupressur.

Prinzip und Anwendung

Man vermutet, dass die Klopftherapie bereits vor ca. 5.000 Jahren zur Anwendung kam, als es die Akupunktur noch nicht gab. Ähnlich wie bei Akupunktur und Akupressur, basiert die Klopftherapie auf der Annahme, dass körperliche und psychische Beschwerden durch Blockaden des Meridiansystems hervorgerufen werden.

Während bei der Akupressur ein Pressen auf bestimmte Akupressurpunkte des Körpers erfolgt, klopft der Therapeut bei der Klopftherapie auf diese Punkte, um dadurch den energetischen Stau zu lösen und den Heilungsprozess in Gang zu bringen.

Insgesamt gibt es am menschlichen Körper vierzehn verschiedene Punkte des Meridiansystems, auf die während der Klopftherapie geklopft wird. Dazu gehören unter anderem Stellen

Anwendungsgebiete

Zur Anwendung kommt die Klopftherapie vor allem bei psychischen Belastungen und Ängsten. Dies kann

sein. Aber auch bei

kann die Klopftherapie helfen.

Wirkung

Im Unterschied zu anderen Therapien, wird bei dieser speziellen Behandlung nicht nach den Ursachen der Ängste in der Vergangenheit gesucht. Stattdessen werden die beängstigenden oder belastenden Gefühle mit den Fingerspitzen sozusagen weg geklopft, wodurch eine Anregung des Energieflusses im Körper erfolgt. Auf diese Weise hilft die Therapie dem Patienten seine Anspannungen und Ängste zu lösen.

Viele Beschwerden lassen sich bereits durch eine einzige Therapiesitzung erfolgreich behandeln. Bei schwierigeren Problemen, wie einer ausgeprägten Phobie vor dem Zahnarzt, können jedoch mehrere Sitzungen nötig sein. Eine Behandlungssitzung dauert in der Regel eine Stunde. Die Kosten betragen rund 250 Euro. Da die Klopftherapie leicht zu erlernen ist, kann sie auch selbst angewendet werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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