22. Oktober 2009
Um sich zu erholen oder um Stress abzubauen ist der Besuch in einem Türkischen Bad zu empfehlen. Dort werden verschiedene wohltuende Anwendungen vorgenommen.
Bei dem Besuch in einem Hamam, das an eine orientalische Atmosphäre aus 1001 Nacht erinnert, wird ein Pestemal, ein spezielles Handtuch, als Lendenschurz angelegt. In dem Bad findet man mehrere Waschbecken mit warmem und kaltem Wasser. Dabei kann man sich selbst waschen oder dies von einem Tellak, der als Masseur und Bademeister fungiert, vornehmen lassen. Gegen Aufpreis kann man auch Peelings und Massagen durchführen lassen. Für das Peeling wird ein rauer Handschuh aus Ziegenhaar oder Wildseide, der Kese genannt wird, benutzt. Die Tellaks können auch rituelle Waschungen mit Schwamm und Seife vornehmen. Frauen können sich in dem Hamam der Schönheitspflege widmen, rasieren oder die Haare färben. Oftmals werden auch orientalischer Tee mit frischer Nana-Minze und Früchteplatten gereicht. Nach dem Dampfbad stehen kühlere Ruheräume zur Entspannung zur Verfügung. Um einen positiven Erholungseffekt für Körper und Geist zu erzielen, sollte man sich viel Zeit nehmen. Zudem empfiehlt es sich, mindestens einmal in der Woche ein Türkisches Bad aufzusuchen.
Abgeraten wird jedoch von dem Besuch eines Hamams, wenn man an Herz-Kreislaufbeschwerden, akuten Infektionen, Krampfadern, Venenthrombosen oder Entzündungen leidet.
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