22. Oktober 2009
Als Hamam bezeichnet man das Türkische Bad. In diesem werden verschiedene Anwendungen vorgenommen.
Sinn des Hamam, das man auch Türkisches Bad nennt, ist die Reinigung sowie die Entspannung des Körpers. Daneben kommen auch gesundheitliche Aspekte wie Stressabbau oder die Stärkung des Immunsystems zur Geltung. Das Hamam stammt aus dem türkischen, iranischen und arabischen Kulturraum und ist ein wichtiger Bestandteil der islamischen Körper- und Badekultur. Das orientalische Dampfbad ist eine Weiterentwicklung des von den Byzantinern genutzten griechisch-römischen Bades, das im Laufe der Zeit von den Arabern übernommen wurde. Im Mittelalter wurden die ersten Hamams in Jordanien erbaut. Mittlerweile hat sich das Türkische Bad auch in Deutschland etabliert. Hierzulande wurde es jedoch den europäischen Bedürfnissen angepasst und dient in erster Linie dem Erlebnis.
Ein Hamam ist ein Dampfbad aus Marmor. In der Mitte des Bades befindet sich eine kreisrunde Liegefläche, die Nabelstein genannt wird. Öffentliche Hamams werden nach den Geschlechtern getrennt. In einigen Hotelanlagen kann ein Türkisches Bad hingegen auch gemeinsam genutzt werden.
Zur Anwendung kommt ein Hamam vor allem zur Reinigung und zur Erholung des Körpers. Auch zum Abbau vom Stress ist ein Besuch im Türkischen Bad bestens geeignet. Dadurch werden Stressfaktoren reduziert und das Immunsystem gestärkt. Zudem wirkt es wohltuend bei Muskelverspannungen und fördert die Durchblutung der Haut, wodurch die Hautalterung verzögert wird.
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