21. Oktober 2009
Als Bioresonanztherapie (BRT) oder MORA-Therapie bezeichnet man eine alternativmedizinische Behandlungsmethode. Dadurch sollen verschiedene Beschwerden wie Migräne oder chronische Schmerzen therapiert werden.
Sinn der Bioresonanztherapie (BRT), die auch als MORA-Therapie oder Multiresonanztherapie bezeichnet wird, ist die Behandlung von bestimmten Beschwerden durch den Einsatz von Elektroden. Dabei sollen kranke elektrische Ströme im Organismus durch gesunde Ströme ausgetauscht werden.
Die Bioresonanztherapie ist eine energetische Behandlungsmethode, die auf der Radionik basiert. Entwickelt wurde die Therapie im Jahr 1977 von dem deutschen Mediziner Franz Morell und dem Ingenieur Erich Rasche und trug zunächst den Namen MORA-Therapie. Grundlage der Behandlungsmethode ist die Annahme, dass der menschliche Organismus über messbare elektrische Signale verfügt. Durch die Veränderung von elektromagnetischen Frequenzen oder Schwingungen können Krankheiten entstehen, die sich durch eine Messung der Signale auf der Haut erkennen lassen. Durch die gezielte Einspeisung von biologisch wirksamen Frequenzen mit Hilfe von speziellen elektronischen Geräten, könne erkranktes Gewebe, dessen Frequenz gestört ist, positiv beeinflusst werden. Des Weiteren ließe sich krankes Gewebe mit patienteneigenen Schwingungen, die man in die erkrankte Körperregion leitet, behandeln. Die Bioresonanztherapie gehört zu den ganzheitlichen Behandlungsmethoden. Dabei werden Körper, Geist und Seele des Menschen als Ganzes begriffen, was bei der Therapie entsprechend berücksichtigt wird. Bei der Bioresonanztherapie wird zwischen drei Therapieformen unterschieden. Dies sind die Konstitutionstherapie, bei der eine ganzheitliche Patientenbehandlung erfolgt, die Ausleitungstherapie, bei der ungesunde Stoffe aus dem Körper ausgeleitet werden sowie die Entlastungstherapie, die zur Entlastung des Organismus dient. Dabei werden heilungsfördernde Impulse von innerhalb und außerhalb des Körpers in die erkrankte Körperstelle geleitet, um das Gleichgewicht der gestörten Schwingungen wiederherzustellen. Zudem lässt sich die Bioresonanztherapie problemlos mit anderen Naturheilkundeverfahren kombinieren.
Die Bioresonanztherapie kann sowohl zur Diagnose als auch zur Behandlung durchgeführt werden. Zur Anwendung kommt sie unter anderem bei Übersäuerung (Azidose), Erkrankungen der Atemwege wie Bronchitis, Migräne, Nahrungsmittelallergien, Diabetes mellitus, chronischen degenerativen Krankheiten, Entgiftungsproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gynäkologischen Erkrankungen, Immunschwäche, Blasen- und Nierenkrankheiten, Magen- und Darmerkrankungen, bei toxischen Belastungen, chronischen Schmerzen, Schlafstörungen sowie als Begleitbehandlung bei Krebserkrankungen.
Die Wirksamkeit der Bioresonanztherapie konnte nicht nachgewiesen werden. Aus diesem Grund lehnen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Übernahme der Kosten ab.
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