17. November 2008
Von K. Schumann
Die Bioresonanztherapie wurde 1977 von dem Arzt Franz Morell und dem Elektronikingenieur Erich Rasche entwickelt. Sie ist den bioenergetischen Behandlungsmethoden zuzuordnen.
Morell und Rasche nahmen an, dass die Körperzellen elektromagnetische Signale abgeben, welche das Gewebe in Schwingungen versetzen. Über diese Frequenzen können die Zellen sich untereinander austauschen. Im gesunden Körper funktioniert dies ohne Probleme.
Viren, Bakterien oder andere Einflüsse wie z.B. Umweltgifte, chemische Substanzen, Nahrungsmittelzusätze oder Strahlen können die Kommunikation zwischen den Zellen durch ihre eigenen disharmonischen Frequenzen stören. Durch diese Störung wird auf Dauer die Arbeit der Zellen behindert und sie können nicht mehr richtig funktionieren. Dies kann sich in den unterschiedlichsten Symptomen äußern.
Mit speziellen Testverfahren wie z.B. dem Elektroakupunktur-Test oder dem kinesiologischen Muskeltest kann der behandelnde Arzt oder Heilpraktiker Unverträglichkeiten, Giftstoffe oder Organschwächungen feststellen.
Je nach Diagnose und Symptomen werden dem Patienten Elektroden, die mit einem Bioresonanzgerät verbunden sind, an verschiedenen Stellen des Körpers angelegt. Über diese Elektroden werden elektromagnetische Signale empfangen, die im Bioresonanzgerät analysiert werden. Disharmonische, krankhafte Schwingungen werden durch passende Frequenzmuster behandelt und als harmonische Schwingung an den Patienten zurückgeleitet. Eine normale Kommunikation der Zellen ist somit wieder möglich. Schädliche Stoffe können freigesetzt und ausgeschieden werden.
Die völlig schmerzfreie Behandlung dauert zwischen 5 und 30 Minuten. Wie viele Behandlungen nötig sind, ist von der Erkrankung abhängig.
Zur Unterstützung des Körpers bei der Ausleitung der gelösten Giftstoffe ist es wichtig, dass der Patient während des Behandlungszeitraumes ca. 2 Liter mineralstoffarmes Wasser zu sich nimmt. Außerdem sollte auf Schweinefleisch, Kaffee, Nikotin und Zucker weitestgehend verzichtet werden.
Die Bioresonanztherapie soll bereits bei einer Reihe von Krankheiten und Symptomen Erfolge erzielt haben, dazu zählen unter anderem Allergien, Erkrankungen der Atemwege, Lympherkrankungen, Herz- und Kreislauferkrankungen, Magen- und Darmerkrankungen, Migräne, Schlafstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit, Müdigkeit und rheumatische Erkrankungen. Nebenwirkungen sind in der Regel nicht zu erwarten.
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