9. Oktober 2009
Um Falten zu reduzieren oder erschlaffte Haut zu straffen, kann ein Bio-Lifting vorgenommen werden. Die Methode gilt als wirksam und schonend.
Ein Bio-Lifting sollte stets von Ärzten und Heilpraktikern durchgeführt werden, um eine fachgerechte Behandlung zu gewährleisten. In den meisten Fällen nimmt ein Bio-Lifting etwa sechs bis zehn Behandlungen, die jeweils ca. eine Stunde dauern, in Anspruch. Diese Sitzungen erfolgen in einem Abstand von vier bis sieben Tagen. Während der Behandlung injiziert man meist Lysate in die Haut. Diese werden aus Organen von Rindern gewonnen. Vor der Injektion werden diese Organlysate stark verdünnt und durch ein spezielles Verfahren steril gemacht.
Zu Beginn der Bio-Lifting Behandlung wird zunächst das Gesicht gründlich gereinigt und desinfiziert. Danach erfolgt eine leichte lokale Betäubung der zu behandelnden Stellen mit einem Anästhetikum. Anschließend werden die biologischen Substanzen mit feinen Nadeln ca. einen Millimeter unter die Haut injiziert. Auf diese Weise wird eine Falte nach der anderen mit etwa fünfzig bis sechzig Einstichen behandelt. Danach wird zur Hautberuhigung eine spezielle Salbenmischung aufgetragen, wodurch mögliche Hautirritationen schon nach wenigen Minuten verblassen können. Um die Behandlung zu unterstützen erhält die Patientin je eine Creme für den Tag und eine Creme für die Nacht sowie Tropfen mit Lysaten, die eingenommen werden. Schon nach drei bis vier Sitzungen zeigen sich im Normalfall positive Veränderungen.
Weitere Varianten des Bio-Lifting sind Laserbehandlungen oder die Verabreichung des Nervengiftes Botox. Letztere Methode birgt jedoch Risiken wie monatelange Gesichtslähmungen, aufgrund falscher Unterspritzung.
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