Kinder müssen in der Schule viel leisten. Ayurveda kann sie in ihrem Schulalltag auf natürliche Weise unterstützen.
Natürlich kann man einem hyperaktiven Kind stärkste Beruhigungsmittel verabreichen, damit es trotz ADHS normal am Schulalltag teilnehmen kann. Aber auch Kinder, die unter Übergewicht leiden oder motorische Defizite haben, kann man mit der Schulmedizin helfen.
Eine andere Möglichkeit besteht aber darin, die Kinder in ihrem Schulalltag mit Ayurveda zu unterstützen. Nicht immer ist diese Methode als alleinige Maßnahme ausreichend, jedoch kann sie immer zusätzlich angewendet werden und ggfs. eine Medikamenteneinnahme reduzieren.
Durch Ayurveda kann man das innere Gleichgewicht in den Kindern wiederherstellen.
Kinder können in drei Typen eingeteilt werden, je nach ihrer Größe, ihrem Gewicht und ihrem Wesen. Am besten kann man Kinder in der Schule durch Ayurveda fördern, wenn man sich als Lehrer oder Lehrerin mit Ayurveda etwas auskennt und die Kinder gemäß ihres Typs nebeneinander setzen.
Ein sehr ruhiges Kind kann beispielsweise durch ein besonders aufgewecktes ergänzt werden, und auch umgekehrt lernt dieses Kind die nötige Beständigkeit von seinem Tischnachbarn. Um allen Typen gemäß der Ayurveda-Lehre gerecht zu werden, sollten Lehrer auf regelmäßige Pausen, ausreichend Bewegung und ausreichend Sauerstoff im Klassenzimmer achten.
Wenn man sein Kind durch Ayurveda in seinem Schulalltag unterstützen möchte, so sollte man auch auf die Zwischenmahlzeiten achten. Je nachdem, in welchen Typ man das Kind einteilen kann, denkt es von selbst daran oder vergisst die Zwischenmahlzeit einfach auch. Gut geeignet sind beispielsweise Nüsse.
Zum Mittagessen sowie auch in der Zeit davor und danach sollten die Kinder relativ wenig trinken, lieber über den Schultag verteilt regelmäßig lauwarmen Tee. Gerade nachmittags muss viel Zeit zum Spielen sein, aber auch die Hausaufgaben dürfen nicht zu kurz kommen. Das Kind sollte sich hier kreativ einbringen können.
Da nicht jeder Lehrer seinen Schulalltag gemäß der Ayurveda-Lehre gestalten möchte, müssen die Eltern hier einen Mittelweg finden, wenn sie merken, dass die Maßnahmen ihrem Kind guttun. So können die Nüsse, die als Zwischenmahlzeit gemäß Ayurveda gut geeignet sind, auch zur normalen Pausenbrotzeit gegessen werden.
Auch der warme Tee kann hier getrunken werden. Bis zum Mittagessen trinken die Kinder dann in der Regel sowieso nichts mehr. Und viele Kinder suchen sich unbewusst sowieso einen Banknachbarn, der sie durch sein Wesen gut ergänzt. Anderenfalls kann man auch den Lehrer in der nächsten Sprechstunde darauf ansprechen, die Kinder zu versetzen.
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31.12.12 | |
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