Aromatherapie Artikel
Eine Aromatherapie mit ätherischen Ölen ist im Winter mehr als gesund
Von Viola Reinhardt
Der lange Winter mit seinen düsteren und eisigen Tagen neigt sich so ganz langsam seinem Ende entgegen. Dank der minimalen Sonnenbestrahlung, vielen dauerhaften grauen Wolken und einer reduzierten Bewegung, zeigt sich bei vielen Frauen und Männern immer noch ein regelrechter Winterblues, der auch als Winterdepression bekannt ist und neben Stimmungsschwankungen zusätzlich einen Heißhunger auf Süßes oder eine bleierne Müdigkeit auslösen kann. Mit verschiedenen ätherischen natürlichen Ölen lässt sich mittels einer Aromatherapie all diesen seelisch belastenden Symptomen ein Riegel vorschieben.
Bei plötzlich auftretenden Heißhungerattacken lohnt sich der Griff nach dem Fläschchen mit Vanille. Einige Tropfen des ätherischen Vanilleöls auf ein Tuch oder in eine Duftlampe getröpfelt, vertreibt diese typischen winterlichen Genüsse, die der Körper fast schon instinktiv einfordert. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Duft der Zitrone, der übrigens nachweislich in einem Büro bei allen dort arbeitenden Menschen zu einer Leistungssteigerung führen und zeitgleich auch dafür sorgen kann, dass die allgemeine Stimmung angehoben wird. Doch damit nicht genug: Eine Massage mit einem Basis-Massageöl und einigen wenigen Tropfen Zitronenduftöl entspannt wunderbar die Muskulatur und haucht dem Geist ebenso einen Kick an Frische ein als auch dem Körper.
Bei Konzentrationsstörungen heißt es die Duftlampe aufstellen und zu einigen Tropfen Cajeput, Lemongras, Basilikum, Wacholder, Pfefferminz oder auch Rosmarin und Bergamotte greifen. Sind es nicht die Störungen der Konzentrationsfähigkeit, sondern liegen die Nerven aufgrund unterschiedlicher stressiger Situationen blank, dann wirken ebenfalls innerhalb einer Duftlampe oder in einem entspannenden Vollbad ein Hauch von Lavendel, Kamille, Melisse, Mandarine, Ylang-Ylang oder Weihrauch.
Zeigt sich die Liebesunlust angesichts der nieder gedrückten Stimmung, dann wirken die ätherischen Öle Ylang-Ylang, Grapefruit, Sandelholz, Rose, Jasmin oder Patchouli leicht aphrodisierend. Am besten nimmt man bei diesem "Problem" ein schönes warmes Vollbad und gibt einige Tropfen des ätherischen Öls nach Wahl in das Wasser, dämpft das Licht und lässt seine Lieblingsmusik laufen. Übrigens lässt sich mit dem betörenden Duft der Rose gleichzeitig eine im Keller befindliche Stimmung wieder etwas in die Höhe heben und kann folglich somit gleich zwei typische Winterbeschwerden mit einen Mal abmildern.
Wichtig ist es jedoch im Rahmen einer Aromatherapie darauf zu achten, dass man 100% reine ätherische Öle verwendet und diese generell sparsam einsetzt. Unerheblich ist hierbei, ob es sich um eine Duftlampe, ein Vollbad, Massageöl oder auch einige Tropfen auf dem Kissen handelt. Gerade bei hochwertigen Ölen können sonst rasch Hautreizungen oder Kopfschmerzen entstehen und würden somit den erwünschten Wirkungen zuwiderlaufen.