16. Juni 2011
Beim Aqua-Biking fahren die Teilnehmer etwa eine Stunde lang auf einem speziellen Unterwasser-Ergometer. Als Leiter fungiert ein ausgebildeter Trainer.
Nach Ansicht von Experten sollte Aqua-Biking zweimal in der Woche etwa 45–60 Minuten pro Anwendung betrieben werden. Je nach Einsatzbereich wird das Radfahren unter Wasser in einer Gruppe durchgeführt, die ein erfahrener Trainer leitet. Durchschnittlich besteht eine Aqua-Biking-Gruppe aus zehn Teilnehmern. Aqua-Biking gilt im Gegensatz zum Indoor Biking als Ganzkörpertraining und erfolgt dementsprechend. Die Wassertemperatur liegt in der Regel bei angenehmen 27–30 Grad Celsius.
Der Oberkörper bleibt beim Aqua-Biking weitgehend außerhalb des Wassers. Zwischen Brust und Bauchnabel taucht man in das Wasser ein. Im Mittelpunkt steht vor allem die Beinarbeit, aber auch die Arme und der gesamte Rumpf werden trainiert. Zu diesem Zweck können verschiedene Positionen wie Stehen, Sitzen oder Schweben eingenommen werden. Auch die Trittgeschwindigkeit ist unterschiedlich. Durch Wasserdichte und Wasserwiderstand hat der Trainingsteilnehmer die Möglichkeit in jede Richtung, die er wünscht, zu arbeiten. Auf diese Weise lassen sich bestimmte Muskeln oder Muskelketten gezielt trainieren. Die Intensität des Trainings kann vom Teilnehmer individuell durch Veränderungen des Hebels, der Handhaltung oder des Tempos bestimmt werden.
Obwohl Aqua-Biking in der Gruppe stattfindet, ist die Individualität stets gegeben, sodass unterschiedliche Leistungsklassen dennoch ein gemeinsames Training durchführen können.
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