9. Oktober 2009
Um eine richtige Körperhaltung und ein besseres Wohlbefinden zu erreichen, sollte die Alexandertechnik angewandt werden. Dabei werden verschiedene Übungen durchgeführt.
Bei der Durchführung der Alexandertechnik sollen die alten, gewohnten Körperhaltungen verringert und durch bessere ersetzt werden. Dabei geht es jedoch nicht um richtige oder falsche Bewegungen, sondern um eine sinnvolle Nutzung der vorhandenen Energie. In der Regel wird die Alexandertechnik in einzelnen Sitzungen durchgeführt. Es sind aber auch Gruppensitzungen möglich. Jede einzelne Sitzung hat eine Dauer von ca. 45 – 60 Minuten. Dabei wird zu Beginn eine Serie von sechs Unterrichtsstunden empfohlen. Danach können die Übungen der Alexandertechnik auch alleine durchgeführt werden. Während der Unterrichtsstunde lernt der Patient wie er sich von alten Bewegungsmustern lösen und neue Bewegungsarten nutzen kann. Dabei wird der Patient von dem Therapeuten gezielt angefasst, um auf diese Weise ungesunde Stellungen oder Verkrampfungen aufzuspüren und zu lösen. Auch alltägliche Bewegungen wie Sitzen, Stehen, Gehen, Aufrechthalten des Kopfes oder Atmen werden geübt. Zudem wird eine bessere Körperwahrnehmung vermittelt.
Die Alexandertechnik ist grundsätzlich für jeden geeignet. Besonders Menschen, die unter Verspannungen, chronischen Schmerzen oder Stress leiden, können von dieser Methode profitieren.
Nicht durchgeführt werden sollte die Alexandertechnik nach schweren Verletzungen.
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