29. August 2009
In Europa leiden rund zehn Prozent unter dem so genannten Polizystischen Ovarialsyndrom (PCOS). Betroffen sind hierbei die Eierstöcke, die über zahlreiche Zysten aufweisen, welche dafür sorgen, dass es zu einem Überschuss des Männlichkeitshormons Testosteron kommt. In der Folge entstehen dadurch Unregelmäßigkeiten im monatlichen Zyklus und einer Eingrenzung der Fruchtbarkeit.
Wissenschaftler der Universität Göteborg konnten nun anhand einer Studie herausfinden, dass mit der alternativen Methode der Akupunktur den Frauen mitunter geholfen werden kann. So wurden im Rahmen dieser Studie mit der Elektro-Akupunktur behandelt, sowie eine Kontrollgruppe nur mit dem Inhalt des Sporttreibens gebildet. Nach Ablauf der Testphase zeigt sich, dass die Akupunktur weitaus bessere Ergebnisse aufzeigen konnte. Neben der Reduzierung des Testosterons fand der Menstruationszyklus wieder einen normaleren Ablauf.
Noch empfiehlt das wissenschaftliche Team nicht diese Akupunktur-Methode zur Behandlung eines Polizystischen Ovarialsyndroms, da die Studiengruppe zu klein war um eindeutige Belege hinsichtlich der Wirksamkeit sammeln zu können, doch scheint sich in der Zukunft dadurch tatsächlich eine Therapieform entwickeln zu lassen.
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