7. Oktober 2009
Von Viola Reinhardt
Bei den meisten beginnen die hormonellen Veränderungen ab etwa Mitte Vierzig. Die Hormone schlagen Kapriolen, die Falten vermehren sich und auch die Figur zeigt sich äußerst wandelbar. Doch mit einer entsprechenden Ernährung, einer Schönheitspflege und auch dem Hormon-Yoga kann man als Frau das eine oder andere Jährchen wegmogeln und somit länger schön und gesund bleiben.
Das Hormon-Yoga besteht aus mehreren Elementen, denen jedoch allen ein Ziel gemeinsam ist: Eine lange Beweglichkeit und die sanfte natürliche Beeinflussung der weiblichen Hormone. Diese beeinflussen mit zunehmendem Alter nicht nur die Figur, sondern auch die Seele und die Haut. Mit gezielten körperlichen Übungen und drei unterschiedlichen Atemübungen, sowie einer bestimmten Ernährung und konsequenter Pflege, lassen sich die hormonellen Umschwünge viel leichter verkraften. Neuer Schwung und ein strahlendes Aussehen inklusive, denn das Hormon-Yoga ist eine ganzheitliche Methode, um in und nach den Wechseljahren fit zu bleiben.
Das Interessante an dem Hormon-Yoga ist, dass bei jeder körperlichen Übung die drei Atemübungen Bhastrika, Mulabandha und Ujjayi äußerst wichtige Bestandteile sind, die sich innerhalb der Übungen abwechseln und entscheidend für die Beeinflussung der körperlichen Vorgänge sind. Alle drei Techniken unterscheiden sich insofern, dass sie einmal sehr kraftvoll und stark in den Bauchraum, sehr flach bis in die Kehle und unter der Anspannung der Pomuskulatur ausgeführt werden.
Die körperlichen Übungen hingegen entspringen den ursprünglichen Abläufen und zielen sehr genau auf die Schilddrüse, die Eierstöcke und das Bindegewebe ab. Langsame Ausführungen kombiniert mit den Atemübungen zeigen nach einiger Zeit tatsächlich sanfte Auswirkungen auf die Hormone und können durchaus die begleitenden Beschwerden der Wechseljahre reduzieren. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, ein Blähbauch, Schlafstörungen, eine innere Unruhe oder auch ein Zunehmen deutlich abgemildern.
Damit das Hormon-Yoga auch effektiv wirken kann, sollte man sich auch auf eine bestimmte Ernährung konzentrieren, die vor allem viele Vitamine und Ballaststoffe enthalten sollte. Obst, Gemüse und Getreide verhelfen dem Körper zum Entgiften und Zellstärkung, was sich nachweislich nicht nur auf die Gesundheit, sondern auch auf die Haut und damit auf die längere Jungerhaltung auswirkt. Ebenfalls ein wichtiges Element ist die Zufuhr von mindestens zwei Litern Flüssigkeit pro Tag. Hervorragend sind hier Wasser oder auch grüner Tee geeignet, die so gut wie keine Kalorien beinhalten, die Haut jedoch von innen aufpolstern und Schlacken austreiben.
Möchte man das Hormon-Yoga abrunden, dann darf auch ein kosmetisches Pflegeprogramm nicht fehlen. Q10 und Produkte mit Soja-Proteinen sind wahre Radikalfänger und Anti-Aging-Helfer. Derartige Kosmetika unterstützen die Kollagenbildung und reduzieren die Faltenbildung, die sich unweigerlich mit jedem neuen Lebensjahr einstellt. Ein konsequentes Hormon-Yoga mit all seinen Bestandteilen erlaubt es durchaus einige Jährchen geschickt wegzumogeln und der Gesundheit und Fitness effektiv zu helfen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
15.01.12 | |
![]() | YOGA |
24.12.11 | |
![]() | YOGA |
21.12.11 | |
![]() | YOGA |
24.11.11 | |
![]() | YOGA |
20.11.11 | |
![]() | YOGA |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Yoga Forum


Alleine Yoga üben ist oft mühsam und fordert viel Disziplin. Das neue Buch plus CD von Anna Trökes spricht vor a...