26. Februar 2009
Die Mudras sind symbolische Gesten mit den Händen, die sowohl im Buddhismus als auch im Hinduismus eine große Rolle spielen. Beim Yoga wirken sie als Teil der Yogapraxis und ergänzen meist die Asanas, also die körperlichen Übungen.
Mudra bedeutet in Sanskrit "das, was Freude bringt". Im Yoga gehen die Mudras weit über ihren symbolischen Wert hinaus - sie mobilisieren einzelne Chakren, womit die Meditation oder das eigene Wohlbefinden geleitet und gestärkt werden kann. Dazu braucht man unbedingt eine Affirmation, am besten in Form einer Schale, die sich vor dem inneren Auge zu füllen beginnt, sobald man mit dem Mudra anfängt. Erst wenn die Schale voll ist, kann das Mudra beendet werden.
Das Wurzelchakra ist das unterste und erste Chakra stellt immer eine sinnvolle Grundlage für andere Chakren dar. Um es zu aktivieren, ballt man die Hände zu Fäusten, die Daumen liegen außen auf. Die Fäuste werden in die Leistenbeuge gelegt.
Wer mit Ängsten und Panikattacken zu kämpfen hat, sollte das Mudra Solarplexus ausprobieren. Hierbei werden die Spitzen von Daumen und Mittelfinger an jeder Hand zusammengeführt, während die Hände auf den Oberschenkeln liegen.
Mit verschiedenen Mudras kann man jedes einzelne Chakra öffnen, die ihren Sitz jeweils an einem anderen Punkt im Körper haben. Es gibt auch Mudras, die bei ganz speziellen Alltagssituationen helfen können, zum Beispiel bei Heißhunger auf Süßigkeiten (mit Daumen auf das zweite Mittelfingerglied drücken). Am besten ist es, ein spezielles Buch heranzuziehen oder sich Rat von einem Fachmann zu holen.
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