Ein Yogalehrer lehrt die indische Philosophie Yoga. Seine Schüler treffen sich in Gruppenseminaren oder -kursen, seltener wird Yoga als Einzelunterricht erteilt. Wer Yogalehrer werden möchte, sollte eine entsprechende Ausbildung besitzen. Dabei ist zu beachten, dass es unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten zum Yogalehrer gibt.
Der Yogalehrer gehört keiner bestimmten Berufsgruppe an. Er besitzt eine Ausbildung, die er auf unterschiedliche Weise absolviert haben kann. Gerade in Indien, dessen Ursprungsland Yoga ist, findet der Yogaunterricht in speziellen Klöstern, sogenannten Ashrams, statt.
Im Allgemeinen unterrichten dort Gurus, die den Hinduismus praktizieren. Diese haben ihren Beruf traditionell oder autodidaktisch erworben und geben die Befähigung zur Ausbildung an einige ihrer Schüler weiter.
Auch in anderen Ländern, beispielsweise in Deutschland, ist es möglich, Yoga bei einem Guru zu erlernen. In der Regel beinhaltet dieser Unterricht die gesamte Lebensphilosophie des Yoga. Nur selten jedoch wird ein Guru hierzulande einem seiner Schüler die Befähigung erteilen, selbst zu unterrichten.
Viel wahrscheinlicher ist es, dass der Yogalehrer eine entsprechende Vorausbildung in einem adäquaten Beruf abgeschlossen hat und anschließend ein Seminar zur Yogalehrerausbildung besucht hat. Dann nämlich bestehen gute Chancen, dass die von ihm angebotenen Kurse ausgebucht sind. Seine Schüler können sich unter Umständen einen Teil der anfallenden Kosten von ihrer Krankenkasse zurückerstatten lassen.
Allerdings setzt die Kasse eine mindestens 2-jährige Ausbildung des Yogalehrers mit entsprechenden fachlichen Inhalten voraus. Unter anderem werden medizinische Kenntnisse in den Fächern Psychologie, Physiologie und Anatomie erwartet. Alle Voraussetzungen sind der aktuellen Fassung der jeweiligen Leitlinien der Krankenkasse zu entnehmen.
Zwar sind die Krankenkassen daran interessiert, dass ihre Mitglieder präventiv bestimmten Krankheiten vorbeugen, dennoch fordern sie, dass diese Präventivmaßnahmen ein gewisses Maß an Qualität besitzen.
Zu den Berufsabschlüssen, die von den Krankenkassen als Vorberufe anerkannt werden, gehören aufgrund ihrer nahen Verwandtschaft die des Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten. Doch auch Psychologen, Pädagogen sowie Gesundheits- oder Sportwissenschaftler können von den Krankenkassen unterstützte Yogalehrer werden.
Wer sich für die Ausbildung als Yogalehrer interessiert, kann sich an die für seinen Wohnort zuständige IHK wenden. In einigen Regionen ist es zwischenzeitlich auch möglich, einen mehrjährigen Ausbildungslehrgang bei der IHK zu belegen. Andere Anbieter, die nach bestandener Ausbildung Yogalehrer-Zertifikate erteilen, sind Yogazentren oder auch Fitnesscenter.
Mit diesem heiligenschein um yoga muss aufgeräumt weden, u.a. bereits geschehen in dem artikeln der faz vom 26.06.2012 "der körper hält viel ...
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Ursprünglich bedeutet der Sanskrit-Begriff Yoga Vereinigung mit Gott - und sammelt als Oberbegriff alle Methoden...
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