Eine gute Methode zur Kräftigung der Rückenmuskeln ist die Heuschrecke. Von dieser Übung profitiert vor allem die Lendenwirbelsäule.
Zum Trainieren der Lendenwirbelsäule ist die Heuschrecke gut geeignet. Diese Übung ruft mehrere positive Effekte hervor. Dazu gehören eine verbesserte Durchblutung des Beckens sowie die Festigung von Armen, Bauch, Gesäß und Oberschenkeln.
Doch auch auf die inneren Organe hat die Heuschrecke Auswirkungen. So kommt es durch das Massieren der Bauchregion zur Stimulation von Bauchspeicheldrüse, Leber, Milz und Nieren. Da zudem Herz und Lunge gekräftigt werden, funktioniert die Versorgung des ganzen Körpers mit Sauerstoff besser.
Hilfreich ist das Anwenden der Heuschrecke auch bei Problemen mit der Bandscheibe. Nebenbei werden Fettpölsterchen an Gesäß, Bauch und Beinen bekämpft.
Vor der eigentlichen Heuschrecken-Übung können zwei Vorübungen durchgeführt werden. Dabei liegt man flach auf dem Bauch und wendet den Kopf nach rechts. Während die Beine gestreckt sind, ruhen die Arme neben dem Körper.
Begonnen wird die erste Vorübung, indem man sein rechtes Bein beim Einatmen in die Höhe streckt. Dabei bleibt die Hüfte jedoch am Boden. Diese Stellung wird einige Atemzüge lang beibehalten. Während man ausatmet, lässt man das Bein wieder herunter und wiederholt die Übung auf der linken Seite. Insgesamt wird die Vorübung zweimal auf jeder Seite durchgeführt.
Bei der zweiten Vorübung berührt der Ausübende die Yoga-Matte mit Kinn, Mund und Nase. Außerdem schiebt er die Arme gestreckt unter seinen Rumpf. Dann werden während des Einatmens die Gesäßmuskeln angespannt und die Beine nach oben gestreckt, wobei man die Oberschenkel mit den Händen unterstützt. In dieser Stellung verbleibt man einige Atemzüge lang. Danach wird diese Vorübung drei weitere Male wiederholt.
Zum Ausführen der eigentlichen Heuschrecke legt sich der Übende mit dem Bauch auf seine Yoga-Matte. Während die Beine gestreckt und geschlossen sind, berühren sich die beiden großen Zehen. Die Arme werden gestreckt neben dem Körper platziert, wobei man die Hände zu Fäusten ballt und die Daumen nach unten richtet.
Nach dem Einnehmen dieser Position hebt der Übende beim Einatmen seinen Kopf ein wenig an. Nur das Kinn berührt noch die Matte. Darüber hinaus werden die geballten Fäuste unter den Leistenbereich geschoben. Als nächstes atmet der Ausführende tief ein, um auf diese Weise Spannung in seinem Körper zu erzeugen. Anschließend hebt er seine gestreckten Beine so weit wie es geht in die Höhe.
Während das Kinn fest am Boden bleibt, werden Fäuste und Arme angespannt, wodurch diese einen unterstützenden Effekt erzielen. Im Großen und Ganzen entsteht die Stützkraft aus dem unteren Bereich des Rückens. Während dieser Bewegung hält der Übende seinen Atem an und bleibt so lange wie möglich in Position. Dann senkt er beim Ausatmen seine Beine behutsam wieder ab.
Nach einer kurzen Ruhepause wird die Heuschrecke noch einmal wiederholt.
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