24. Januar 2012
Bei rheumatischen Beschwerden ist es wichtig, dass die erkrankten Muskeln und Gelenke regelmäßig bewegt werden. Eine bewährte und sanfte Bewegungsmethode ist Yoga.
Unter Rheuma versteht man schmerzhafte Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat des Körpers. Neben den typischen ziehenden und reißenden Schmerzen kommt es dabei auch zu funktionellen Einschränkungen, was sich negativ auf die Beweglichkeit auswirkt. Durch bestimmte Yogaübungen kann die Beweglichkeit der Patienten jedoch erhalten oder wiederhergestellt werden.
Erzielt wird die positive Wirkung beim Gelenkyoga, indem man die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert und Energie zu den betroffenen Körperstellen leitet. Auf diese Weise lässt sich der Körper dazu anregen, Entzündungen zu bekämpfen und geschädigtes Gewebe wiederherzustellen. Weitere positive Effekte sind die vermehrte Produktion von Gelenkflüssigkeit sowie der Schutz vor Belastungsschäden.
Bei den verschiedenen Yogaübungen gegen Rheuma arbeitet man auf sanfte und nachhaltige Weise an der Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit der Gelenke. Wichtig ist, dass die Übungen regelmäßig, also zwei- bis dreimal pro Tag erfolgen. Die Übungen lassen sich einzeln oder als komplettes Programm durchführen.
Wer sich für das Programm entscheidet, sollte zwischen den einzelnen Sitzungen auf ausreichend Entspannung achten, die sich am besten in der so genannten Totenstellung erzielen lässt. Kommt es bei den Übungen zu Schmerzen an den Muskeln, wird empfohlen, die Anspannung zu reduzieren oder sich zu entspannen.
Während des Übens sollte die Atmung gleichmäßig und ruhig über Brustkorb und Bauchraum erfolgen. Leidet man unter sehr starken Gelenkschmerzen, ist es besser, einen Arzt zu Rate zu ziehen.
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