Viele Menschen fühlen sich ständig müde. Mit einigen belebenden Yogaübungen lässt sich die Müdigkeit jedoch in den Griff bekommen.
Schlechter Schlaf und chronische Müdigkeit machen vielen Menschen zu schaffen. Den Tag schwungvoll zu beginnen fällt ihnen daher schwer. Ein gutes Mittel dagegen ist Yoga.
Chronische Müdigkeit kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Dazu gehören vor allem eine ungesunde Lebensweise, ständige Anspannung, Stress, Angst und Depressionen. In manchen Fällen wird die permanente Müdigkeit auch durch eine Schilddrüsenunterfunktion ausgelöst. Wie gegen so viele Beschwerden, erweist sich Yoga oftmals auch als hilfreich gegen Müdigkeit. So haben verschiedene Yogaübungen eine ebenso belebende wie entspannende Wirkung.
Als besonders erfrischend für Körper und Geist gelten die Umkehrstellungen. So haben sie einen beruhigenden Effekt auf das Nervensystem und regen zudem die Durchblutung an. Stimulierend für die Schilddrüse sind Übungen wie der Pflug oder der Schulterstand. Führt man diese Übungen regelmäßig durch, lassen sich auf diese Weise leichte Unterfunktionen ausgleichen.
Die belebenden Übungen können einzeln praktiziert werden oder auch hintereinander. Wichtig ist vor allem, sich vor den Übungen zu entspannen. Die beste Entspannung lässt sich mit der Totenstellung erreichen. Diese einfache Übung, bei der man sich flach auf den Rücken legt und die Gliedmaßen ausstreckt, ist eine ausgezeichnete Vorbereitung für sämtliche Yogaübungen.
Auch die richtige Atmung spielt eine Rolle. So wird empfohlen, bewusst in den Brustkorb oder in den Bauchraum zu atmen. Außerdem sollten die Bewegungen gemeinsam mit dem Atem fließen. Zu den belebenden Übungen gehören:
Durch den Pflug werden die Halswirbelsäule und der Rücken gedehnt, wodurch sie mehr Flexibilität erhalten. Darüber hinaus wird das Nervensystem gestärkt und die Schilddrüse normalisiert. So gilt der Pflug geradezu als Jungbrunnen.
Für diese Übung legt man sich entspannt auf den Rücken. Während man einatmet, zieht man die Knie zur Brust und atmet wieder aus. Anschließend werden die Hände fest an den Boden gepresst und die Beine über den Kopf gezogen, sodass die Fußfersen nach hinten zeigen. Diese Haltung behält man für etwa fünf Atemzüge bei.
Auch der Schulterstand hat eine anregende Wirkung auf die Schilddrüse. Bei dieser Übung legt man seine Hände an den unteren Rückenbereich und hebt die Beine in die Höhe. In dieser Position bleibt man für etwa fünf bis zehn Atemzüge.
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