Musik wird schon seit Jahrtausenden sowohl gemacht als auch gehört. Genauso lange wird die Kraft der Musik als Heilungsmittel genutzt.

Der Bass dröhnt, die Beats treiben durch die Großraumdisco und die Körper auf der Tanzfläche bewegen sich zu Rhythmus und Melodie. Dazu verschiedene Lichteffekte, die sich der Musik anpassen und schon ist geschaffen, was vielen Jugendlichen zur heutigen Zeit Spaß macht. Doch auch was für viele Menschen unverständlich und nervend erscheint, ist für die tanzende Menge eine Art, sich von Alltag und Problemen zu befreien und den Kopf zu entlasten.
Die Wirkung von Musik auf den Menschen ist schon seit Jahrtausenden bekannt. So wurden zum Beispiel Trommeln, Gesänge und Tänze zur Unterstützung von medizinischen Behandlungen eingesetzt. In Australien saßen einst die Patienten in Erdlöchern und wurden mit Didgeridoos bespielt. Auch heute findet man viele Einsatzgebiete von Musik als schmerzhemmendes Mittel, wie zum Beispiel beim Zahnarzt.
Musik hat eine wohltuende Wirkung auf geistige und seelische Vorgänge und ebenso auf den Blutdruck, den Puls, die Atmung und die Hormonausschüttung. Aufgrund der großen Auswirkungen, die Musik in uns Menschen hat, nutzt man sie sogar in Therapien.
Musiktherapien werden unterschieden in rezeptive und aktive Therapien. Die rezeptiven Therapien behandeln den Patienten durch das Hören von Musik. Hierbei muss die Musik sehr feinfühlig dem Gefühlszustand des Klienten angepasst werden, da sonst tiefgreifende negative Folgen entstehen können.
In der aktiven Therapie geht es vor allem darum, dass der Patient mit Instrumenten und Gesang seinen Gefühlen Ausdruck verleiht. Diese Art wird vor allem bei Menschen eingesetzt, denen das Sprechen aufgrund psychischer Blockaden oder Behinderungen nicht möglich ist.
Musiktherapien werden allerdings nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen übernommen. In der Regel müssen Interessierte dies selbst finanzieren.
Allen möglichen Beschwerden zum Trotze sollten Sie unter der Dusche, im Auto oder wo immer Sie mögen, singen so viel Sie nur wollen. Untersuchungen ergaben nämlich, dass Singen gesund hält.
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01.05.13 | |
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09.01.13 | |
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09.11.12 | |
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18.12.11 | |
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04.11.11 | |
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