7. Dezember 2009
Schweizer Wissenschaftler beschäftigten sich in einer Studie mit der Fähigkeit der Wahrnehmung von geringen Unterschieden oder Abweichungen des Hintergrundes auf Bildern, das man auch als perzeptuelles Lernen bezeichnet. Dabei kommt es nicht auf das mehrmalige Durchspielen von Aufgaben, sondern auch auf das Lösen vor dem geistigen Auge an. Dieses mentale Training wird oft bei bestimmten Bewegungsabläufen, so auch im Sport angewandt.
Bei der Studie sollten die Teilnehmer kleine Veränderungen bei einem Strichmuster erkennen. Die eine Gruppe musste dies anhand von drei Strichen üben, wobei der mittlere einmal weiter rechts oder weiter links gezeigt wurde. Die zweite Gruppe sah nur zwei senkrechte Striche und sollte sich den Dritten vor dem geistigen Auge selber vorstellen, wobei dies über Töne gesteuert wurde.
Nach dem Training war bei allen Teilnehmern Verbesserungen festzustellen, aber die erste Gruppe schnitt am besten ab. Ein solches Training könnte auch Ärzten helfen, die viel mit Röntgenbildern zu tun haben, Veränderungen besser festzustellen.
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