7. Dezember 2009
Um ein besseres Verständnis für den eigenen Körper zu entwickeln, kann die Eutonie zur Anwendung kommen. Dabei werden verschiedene Körperberührungen und Bewegungen vorgenommen.
Im Rahmen der Eutonie soll der eigene Körper durch die Stimulation der Haut erlebbar gemacht werden. Dabei wird, ähnlich wie bei einer Massage, passiver Druck ausgeübt, um dadurch den Kreislauf, das Lymphsystem und den Stoffwechsel anzuregen. Des Weiteren dienen die Bewegungen auch dem Abbau von Stress sowie der Lösung von Verhärtungen und Verspannungen. Bei der Ausübung der verschiedenen Bewegungen, nutzt man die Schwerkraft und den Widerstand des Fußbodens, um den Körper mit möglichst wenig Muskelkraft aufzurichten. Dadurch sollen Haltungsschwächen und Haltungsschäden verhindert werden. Auch die Gelenke können durch bestimmte Bewegungen geschont werden. Während der Sitzung soll der Patient im Geiste ein räumliches Bild seines Körpers erhalten. Auf diese Weise können auch Beschwerden wie Asthma, Kopfschmerzen und Durchblutungsstörungen gelindert und reduziert werden. Des Weiteren werden Bewegungsübungen mit verschiedenen Gegenständen, wie zum Beispiel Tennisbällen oder Bambusstäben, durchgeführt, damit der Patient lernt Bewegungen mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen ökonomischer auszuführen. Ein weiteres wichtiges Ziel der Eutonie ist die Verbesserung der sozialen Kontaktfähigkeit.
Ob die Eutonie wirksam ist oder nicht, konnte bislang wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt werden, da noch keine Studien dazu vorliegen.
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