7. Dezember 2009
Um das körperliche Wohlbefinden zu steigern und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken, kann das BodyTalkSystem hilfreich sein. Durch bestimmte Bewegungen und Atemtechniken sollen dabei die Körperzonen aktiviert und miteinander vernetzt werden.
Während der Behandlung geht der Therapeut zumeist nach einem bestimmten Schema vor. Als erstes erfolgt ein Gespräch zwischen Therapeuten und Patienten, um die Ursache der Beschwerden zu ergründen. Der Patient liegt dabei entspannt auf einer Massageliege, während der Therapeut ein neuromuskuläres Biofeedback erstellt. Dieses dient als Grundlage für eine Ja oder Nein-Kommunikation zwischen dem Therapeuten und dem Patienten. Bei der Befragung richtet sich der Therapeut nach dem vorgegebenen Body-Talk-Protokoll, damit die Vernetzungspunkte zwischen den zu behandelnden Körperstellen etabliert werden. Danach folgt eine Vernetzung der verschiedenen Punkte, um auf diese Weise eine Formel für die Kommunikation zwischen Körper und Geist herzustellen. Nachdem der Therapeut alle nötigen Informationen gesammelt hat, beginnt er mit den Berührungen des Körpers. Dazu tippt er sanft auf den Kopf und das Brustbein des Patienten, wo sich das Gehirn bzw. das Herz befinden, um dadurch die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Zur gleichen Zeit atmet der Patient tief ein und wieder aus, um den Vorgang zu unterstützen. Durch das so genannte Austippen der Triggerpunkte wird ein Signal an das Gehirn gesendet, dass es aktiv werden und die erstellte Formel synchronisieren soll. Das Herz wiederum erhält das Signal, dass es die Formel nun speichern soll, damit die Balance verankert wird. Nachdem dies geschehen ist, kann der Heilungsprozess des Körpers in Gang kommen.
Die Dauer einer Body-Talk-Sitzung beträgt in der Regel zwischen etwa 15 und 60 Minuten.
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