10. Juli 2004
Sowohl Über- als auch Unterforderung löst Stress aus. Die einen fühlen sich wie unter Strom stehend, die anderen sind depressiv und müde. Beiden Beschwerdetypen soll man mit unterschiedlichen Gegenmaßnahmen begegnen, rät der Stressexperte, Sportwissenschaftler und Psychotherapeut Dr. Gerd Helmer von der Deutschen Sporthochschule Köln im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
Überforderungsstress verlangt nach Entspannung, nach Kanalisierung und Herunterfahren der Energie, etwa im autogenen Training oder bei der progressiven Muskelentspannung. Damit aber würden Unterforderte ihre Probleme möglicherweise noch verschärfen. Ihnen hilft mehr Bewegung, Yoga, Tai Chi, Qi Gong oder Ausdauertraining.
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