7. Dezember 2009
Als Atemtherapie bezeichnet man eine spezielle Technik für bewussteres Atmen. Sie dient zur Lösung von Muskelverspannungen sowie zum Abbau von Stress.
Ziel und Zweck einer Atemtherapie ist es, dem Patienten ein bewussteres Atmen zu ermöglichen, um auf diese Weise Muskelverspannungen zu lockern oder zum Abbau von Stress beizutragen. Dazu werden bestimmte Atemtechniken angewandt. Zu den wichtigsten Bestandteilen einer Atemtherapie gehören unter anderem Atemgymnastik, Atemschulungen oder Atemmassagen.
Bei einer Atemtherapie unterscheidet man zwischen einer medizinischen Behandlung von Atemwegserkrankungen oder einer Therapie mit dem Atem zur Gesundheitsprävention oder Selbsthilfe. Während sich die schulmedizinische Atemtherapie in erster Linie mit Funktionsstörungen oder Erkrankungen des Stimmapparates und der Lunge beschäftigt, gehört die entspannende Atemtherapie zur den Alternativmedizinischen Heilverfahren. Dabei wird davon ausgegangen, dass vor allem der Atem am meisten mit allen menschlichen Ebenen verbunden ist und Körper und Geist stark beeinflusst. Durch innere oder äußere Reize, seien sie auch noch so klein, kann die Art und Weise zu atmen verändert werden. Sinn der gezielten Arbeit am Atem ist das Erreichen der verschiedenen menschlichen Ebenen und ihre Harmonisierung, indem durch bestimmte Techniken eine tiefe Atmung bis in den Bauchraum hinein erfolgt. Besonders geeignet ist eine entspannende Atemtherapie für Menschen, die bei Stresssituationen schnell körperlich verkrampfen.
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Dr. med. Rüdiger Dahlke, 1951 in München geboren, hat sich als Autor im Bereich der Psychosomatischen Medizin un...